Hallo liebe Forumsteilnehmer,
zwischenzeitlich liegen nach meiner Erstdiagnose im März / April vergangenen Jahres einige Therapien hinter mir. Es war nicht immer leicht, da mein Myelom scheinbar nicht so wie erhofft auf die Therapien ansprach. 1. Therapie mit VCD und Anstieg der Werte im 4. Zyklus, danach Therapieumstellung auf Dara/Rev/Dex zum 3 Zyklus auch wieder leichter Anstieg der Werte. Manchmal war ich kurz vorm aufgeben, aber dann dachte ich an meine Kinder (19 und 15 Jahre) und meinen Mann. Das hat mir in schwierigen Zeiten Kraft gegeben. Nun habe ich die 2 Hochdosis-Chemos mit anschließender autologer SZT (Tandem), die letzte im März 2020, hinter mir. Gestern war ich zur Kontrolle im Uniklinikum. Meine Werte (allerdings sind es noch die von vor 2 Wochen) waren soweit ok. Allerdings habe ich auch nach der 2. Hochdosis immer noch einen M-Gradient von 4,2 g/L. Mein behandelnder Arzt im Uniklinikum meinte der Wert könnte eventuell noch etwas runter gehen, da sich auch nach der Hochdosis immer noch ein Restbestand im Blut nachweisen lassen würde. Ich hoffe sehr das es so ist und der M-Gradient auch noch weiter nach unten geht. Meine anderen Werte, wie das Gesamteiweiß und die IgG liegen sogar leicht unter der Norm. An sich hat die Therapie erstmal gut angeschlagen. Jetzt soll eine Erhaltungstherapie mit Revlimid !0 mg / Tag gemacht werden. Allerdings bin ich etwas skeptisch, da ich bei der Therapie (Dara/Rev/Dex) vor meiner ersten autologen SZT im letzten Zyklus wieder einen leichten Anstieg der Werte hatte. Hat jemand damit Erfahrungen oder gibt es auch Alternativen zur Erhaltungstherapie mit Revlimid. An sich hatte ich keine Nebenwirkungen bei der ersten Therapie mit Revlimid und würde es daher auch weiter nehmen wollen. Meine Sorge liegt halt in der Wirkung, da wie gesagt bei der letzten Therapie am Zyklusende die Werte wieder gestiegen waren. Es wäre schön, wenn ihr mir eure Erfahrungen mitteilen könntet. Unabhängig davon, wäre es auch schön und ist mir ein Herzensanliegen, wenn sich Forumsteilnehmer, die in einem ähnlichen Alter wie ich (fast 44) sind, sich bei mir melden würden um einfach mal auch persönliche Erfahrungen zu teilen.
Viele Grüße
Silly