Liebe Foristen,
wie ich ja mitgeteilt hatte, bin ich zur Zeit in kompletter Remission. SO hat Revlimid für das Zustandekommen der Remission sicher einen großen Anteil, das glaube ich zumindest auch. Ich nahm das Revlimid, 10 mg seit gut einem Jahr nach der bei mir nicht funktionierten Hochdosischemo als Erhaltungstherapie. Diese Art der Erhaltungstherapie machen ja mehrere Foristen von euch auch. Ich hatte mich nun eigentlich dazu entschlossen, das Revlimid abzusetzen. Zwar sind die Nebenwirkungen (Neuropathien an den Fußsohlen und die Durchfälle ließen sich durch Igelkissen und Ernahrungsumstellung und Flohsamenschalen durchaus abmildern) bei mir schon aushaltbar; letztlich ist aber das Revlimid auf Dauer schleimhauttoxisch im Darm und nephrotioxisch in der Niere. Ich habe deshalb unseren Salwender um Rat gefragt. Er sagt, er würde es nicht absetzen und mindestens 2 Jahre weiter nehmen auch bei CR.
Nun zeigen Studien aber, dass Dosisreduzierungen den Therapieerfolg nicht schmälern.
Das bedeutet für viele von euch, die schwere Nebenwirkungen vom Revlimid haben, sollten die Dosis zunächst reduzieren statt es gleich komplett abzusetzen, auch wenn es nur 2,5 mg sind!
Ich habe jetzt den ersten Zyklus mit 5 mg hinter mir und habe gar keine Darmprobleme mehr.
Salweder sagt, man könnte das Revlimid auch über einen längeren Zeitraum nehmen. Vielleicht werde ich in diesem Jahr weiter auf 5 mg Dosisreduzierung setzen und im nächsten Jahr dann vielleicht 2,5 mg.
LG Jo