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Logopädin antwortete auf Dialyse mit IMNOVID
12 Jan. 2020 23:11
  • Logopädin
  • Offline
  • 422 Beiträge seit
    06 Februar 2016
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Liebe Christine D.,
das Revlimid hat wirklich gar nichts mit der Krankheitsprogression zu tun.
Diese erfolgte - wie Christine schon sagte - trotz des Revlimids.
Es ist leider so, dass die Medikamente irgendwann nicht mehr wirken.
Und eine Hochdosis wird auch nicht "vorbeugend" gemacht - die ist schließlich kein Vitaminpräparat.Das würde keine Krankenkasse vorbeugend bezahlen und jeder Arzt würde sich der Körperverletzung schuldig machen, wenn er ohne sehr triftigen Grund eine solch gefährliche Prozedur einfach mal so durchführen würde.
Dass du die Krankheitsprogression auf das Medikament zurückführst und Agst hast, dass ein weiteres Krebsmedikament "sein Blut zesrtören" würde, ist medizinisch völlig unbegründet - aber verständlich.
Vielleicht suchst du nach Gründen, dass die Krankheit wiedergekommen ist und vielleicht hast du damit auch nicht gerechnet. Ich habe ganz persönlich häufiger von Mitpatienten gehört, dass Ärzte " auf Station" manchmal eine recht drastische Wortwahl haben, wohingegen die ambulanten Onkologen z.T. wahre Meister der Hoffnungsstiftung sind. Es liegt im Auge des Betrachters, was man als besser empfindet oder was man lieber hören will...
Tatsächlich ist Pomalidomid hoch wirksam und evtl. einfach nur ein Medikament, dass dein Mann noch nicht bekommen hat und daher ein weiterer- sinnvoller - Versuch, die Krankheit zu stoppen.
Und es ist tatsächlich so, dass die Ärzte damit Erfolg haben können.
Hier im Forum sind eine ganze Reihe von "hoffnungslosen" Fällen, die immer noch leben - also Kopf hoch.
Liebe Grüße
Nicole

christine antwortete auf Dialyse mit IMNOVID
12 Jan. 2020 22:02
  • christine
  • 0 Beiträge seit
    01 August 2026
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Liebe Christine,
Hier im Forum gibt es schon einige Patienten, die dem Teufel im letzten Moment von der Schippe gesprungen sind. Unglaublich, was man oft wieder hinbekommt, also die Hoffnung nicht aufgeben! Kehrtwenden sind möglich.

Imnovid ist ein Nachfolger von Revlimid und kann sehr wirksam sein. Übrigens ist der Rückfall nicht „wegen“ Revlimid, sondern „trotz“ des Medikaments. Imnovid ( Pomalidomid) soll weniger Nebenwirkungen haben als Revlimid, mir scheint im Moment nur die Anwendung bei Nierenproblem etwas fraglich, aber das wird ja im KraHaus stetig beobachtet.

Den Arzt mit der Bemerkung über das „lebendige Herauskommen“ würde ich nach der Entlassung an die Klinikleitung rapportieren.

Grüsse, Christine

Dialyse mit IMNOVID wurde erstellt von WWL
12 Jan. 2020 19:03
  • WWL
  • Autor
  • 0 Beiträge seit
    01 August 2026
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Guten Abend, ich habe bis jetzt nur indirekt diese Seite als Informationsquelle genutzt.
Mein Mann ist 2017 am MM erkrankt. Nach „normaler Chermotherapie“ ˋlag der Krebs zusammengeschlagen in der Ecke‘ (die Worte seines behandelnden Onkologen). Trotzdem die Tortur eine HDC mit Rückgabe der Stammzellen. Sozusagen vorbeugend, um die Lebenserwartung zu erhöhen (lt. seines Onkologen) Alles super gelaufen, als Erhaltungstherapie REVLIMID. 14 Monate später das Rezidiv. REVLIMID war die Ursache und wurde abgesetzt. Seitens des Onkologen der daraufhin jeden Monat eine Blutuntersuchung machte, bestand bis zum Oktober hin kein Handlungsbedarf. Im September nochmal Gabe von REVLIMID. Obwohl die Krebszellen permanent anstiegen. Diese Krankheit sei gut behandelbar... (der Onkologe). Ein Tag nach der Oktoberuntersuchung mit SOS ins KH. Die Nieren am Kollabieren, Blut grenzwertig. Die Worte eines Arztes auf der Station: hier kommen Sie nicht mehr lebendig raus... . Versuche mit Antkörper - kein Erfolg, wieder Chemotherapie- die Krebszellen vermehrten sich weiter. Entlassung aus dem KH und Weitere ambulante Chemotherapie. Keine Erfolge, der Onkologe schlug uns als letzten Strohalm die Dialyse vor, obwohl wir schon öfter danach fragten.
Nun ist mein Mann seit dem 04. Januar wieder stationär. Zu der Dialyse wieder ein „Konterganwirkstoffmedikament“ mit der Bezeichnung: IMNOVID.
Ich hoffe es gibt hier jemanden, der ebenfalls Erfahrungen mit dieser oder einer ähnlichen Kombination gemacht hat. Kann es denn mit solch einem Wirkstoff, der damals sein Blut zerstört hat plötzlich eine Kehrtwende geben? Ich würde mich über Tipps und Ratschläge sehr freuen. Leider bin ich im Moment ziemlich fertig, kann also nicht auf jeden Beitrag reagieren. Deshalb vorher meinen herzlichen Dank an alle und alles Gute für euch !!!
CHRISTINE D.