Hallo Any,
Schmerzempfinden ist wirklich subjektiv sehr unterschiedlich. Man wird ja immer von den Ärzten nach einer Skala 1-10 nach der Schmerzstärke gefragt. Aber was ist 10? Der stärkste erlebte Schmerz, oder gibt es noch Schlimmeres?
Also mir machen statische Schmerzen relativ wenig aus, während pochende Schmerzen recht unangenehm sind.
Wegen der Skala frag ich immer nach einer Bewertung was z.B. ein Wespenstich für eine Stärke hat.
Von Schmerzmitteln hab ich nach 3 Wirbelsäulen Ops die Opiate immer schon in der Klinik abgesetzt, sie waren in den ersten Tagen aber dringend notwendig (Oxycodon), von den leichteren wie Tillidin bringt es mir gar nix, da nehm ich lieber Novalgin und Voltaren . Letzteres vertrage ich sehr gut und es hält den ganzen Tag wenn es nötig ist, was einzunehmen. Opiate mag ich nicht weil man immer so weggetreten ist ähnlich wie Sekundenschlaf am Auto, also Aussetzer hat. Das merkte ich v.a. beim Fernsehen, dass man die Handlung nicht mehr mitbekommen hat. (Die Anemie nach der OP hat natürlich auch zur Müdigkeit beigetragn)
Die seitlichen "Rippenschmerzen" haben mich über Jahre begleitet, bei Belastung spürte ich das immer zuerst (Wirbelkörperersatz und Stabilisierung BWK 12)- aber bin da hart im Nehmen und kann noch Bergwandern und Skifahren etc.
Letzte Änderung: 19 Nov. 2019 04:34 von miregal.