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KleineFeh antwortete auf Erfahrungen Immuntherapie
04 Nov. 2019 18:29
  • KleineFeh
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    01 August 2026
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Hallo,

vielen Dank für die schnellen Antworten. Leider weiß ich noch nicht an welche Antikörper unser Onkologe gedacht hat. Zum letzten Termin war mein Mann allein und er hatte ihm zunächst diese Möglichkeit mit angeboten. Mein Gedankenkarusell wurde wieder in Gang gesetzt und finde es toll, dass es dieses Forum gibt. Im Internet kann man ja einiges an Informationen finden aber oft sind die Beiträge für Patienten mit zu viel fachchinesisch behaftet. Finde ich jedenfalls ;) Die verschiedenen Antworten haben mir geholfen die Vor- und Nachteile der zwei Therapiemöglichkeiten klarer zu erkennen. Vielen Dank dafür :) . Nächsten Montag ist nun unser Termin beim Onkologen und ich denke wir gehen gut vorbereitet hin um beide Therapiemöglichkeiten besprechen zu können. Ich bin zuversichtlich, dass wir die für meinen Mann richtige Therapie finden. Eure Antworten haben auf jedenfall sehr geholfen.

Einen schönen Abend und
viele liebe Grüße von
Silke

Logopädin antwortete auf Erfahrungen Immuntherapie
03 Nov. 2019 22:51
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    06 Februar 2016
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Hallo Silke,
meine ganz persönliche Empfehlung:
Dein Mann sollte die zweite ASZT machen.
Wenn ich zehn Jahre Zeit haben sollte, dann wäre das für mich gar keine Frage.
Und das sage ich, obwohl die ASZT für mich ein traumatisches Erlebnis war und ich das wirklich nie wieder durchmachen möchte...
Denn nur die ASZT kann deinem Mann weitere Jahre ohne Dauerbehandlung bringen -
also Normalität. Außerdem würde der Verzicht auf die 2.ASZT bedeuten, dass er eine Rezidivlinie
sozusagen überspringen würde und gleich mit dem weitermachen würde, was normalerweise gemacht wird, wenn eine weitere ASZT nicht möglich ist ( weil nicht erfolgreich oder nicht lange genug her ).
Zudem bedeutet eine Dauerbehandlung auch eine erhöhte Infekt-oder Thrombosegefahr. Das wird in den Studien immer nur im Nebensatz erwähnt, aber was das für die Patienten an Einbuße von Lebensqualität bedeutet, das interssiert die Ärzte nicht sonderlich - so mein persönlicher Eindruck. Und an der Nebenwirkung "Sepsis" z.B. kann man auch schnell sterben...
Liebe Grüße
Nicole

klein Grisu antwortete auf Erfahrungen Immuntherapie
03 Nov. 2019 20:27 - 03 Nov. 2019 21:30
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    23 Dezember 2016
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Hallo Silke

Es freut mich, dass den Mann eine sehr lange Remissionszeit hatte und aktuell sehr gut auf die aktuelle Behandlung angesprochen hat.

Mit eigenen Erfahrungen kann ich nicht dienen, bin (zum Glück) noch nicht soweit

Es ist richtig dass es mittlerweile für die Zweitlinie zugelassene Immuntherapien gibt die auch lange Remmissionszeiten ermöglichen. Mit an erster Stelle stehen dabei Kombinationtherapien mit monoklonalen Antikörpern (z..B Daratumumab, Elotuzumab) Der Antikörper wird dabei oft in Kombination mit Revlimid + Dexamethason bzw. Velcade und Dexamethason eingesetzt. In Studien wurde gezeigt, dass mit diesen Therapien mehrjährige Remission möglich sind.
Vorteil einer Immuntherapie: sie ist erst einmal nicht so belastend, man erspart sich den Hammer der Hochdosischemo, die Medikamente wirken gezielter gegen das Myelom
Nachteil: Die Immuntherapie ist als Dauertherapie ausgelegt, also auch dauerbelastend und entspr. einschränkend (ständige Infusionen über mehrere Jahre, ggf Port weil die Venen nicht mehr mitmachen …). Die Therapien sind leider auch nicht nebenwirkungsfrei.

In den medzin. Leitlinien wird immer noch eine 2. Stammzellentransplantion bei Patienten mit Spätrezidv (wie dein Mann) empfohlen. Hier ein Link zum Nachlesen: www.myelom.org/diagnose-therapie/medizin...inien-zur-behandlung

Welche Therapie besser oder schlechter ist, lässt sich pauschal nicht sagen. Wirksam sind beide Ansätze. Wie Lisa geschrieben hat treffen viele Patienten die Entscheidung anhand der eigenen Erfahrung bei der 1. HD

Sonnige Grüße

Markus
Letzte Änderung: 03 Nov. 2019 21:30 von Martin.Q.

lisa_kotschi antwortete auf Erfahrungen Immuntherapie
03 Nov. 2019 18:46 - 03 Nov. 2019 21:30
  • lisa_kotschi
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    27 Oktober 2009
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Liebe Silke,

Zunächst einmal willkommen in unserem Kreis.

Es wäre leichter, Dir zu antworten, wenn du uns mitteilen könntest, an welchen Antikörper euer Onkologe gedacht hat.

Im Übrigen sind die Meinungen zu einer 2. AutoSZT - nach 10 (!) Jahren Therapiefreiheit sehr gemischt.

- Viele werden Deinem Mann raten, es noch einmal zu versuchen und damit voraussichtlich mindestens weitere 5 Jahre Therapie Freiheit zu gewinnen

- Andere, mit schlechten Erfahrungen aus der ersten ASZT, würden eher zu den Antikörpern tendieren.

Ich hoffe, das weitere Foristen ihre Meinung hier posten.

Einen schönen Abend
Lisa
Letzte Änderung: 03 Nov. 2019 21:30 von Martin.Q.

Erfahrungen Immuntherapie wurde erstellt von KleineFeh
03 Nov. 2019 12:24 - 03 Nov. 2019 18:55
  • KleineFeh
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    01 August 2026
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Hallo,

mein Mann lebt seit 2004 mit der Diagnose MM und nach seiner 1. HD-Therapie mit aut. SZT 2007 hat er nach nun mehr als 10 Jahren einen Rückfall. Seit August wird er mit Vecade und Revlimid behandelt. Der Plan war eine anschließende 2. HD-Therapie mit SZT. Zum Glück sind seine Werte auf Grund von Velcade und Revlimid so gut, dass sein Arzt ihm auch eine Immuntherapie als Alternative zur HD empfohlen hat. Mir ist diese Therapieform noch sehr neu. Hat jemand vielleicht schon Erfahrungen mit der Immuntherapie und kann mir etwas zum Ablauf und den Nebenwirkungen schreiben?

Ich bin auf Antworten gespannt und hoffe für mich und meinen Mann mehr Klarheit zu erhalten.

Vielen Dank
Silke
Letzte Änderung: 03 Nov. 2019 18:55 von Martin.Q.