Hallo Astritje,
das ist ein unangenehmer Zustand - braucht kein Mensch. Wenn ich Dich richtig verstehe, handelt es sich dabei nicht "nur" um schlechte Stimmung, der man mit Spaziergängen, Ablenkung, eine Runde Heulen und Gesprächen begegnen kann, sondern um die überwältigende Traurigkeit, angstgetönte Ohnmacht, Verzweiflung und Kraftlosigkeit der schweren Depression - eine Qual. In dem Fall könnte meines Erachtens eine psychopharmakologische Medikation in Frage kommen. Dazu könnte man einen Facharzt für Psychiatrie/Neurologie konsultieren, aber auch der Hausarzt und der Onkologe sind Ansprechpartner, die über diese Phasen informiert sein sollten. Wenn die Depressionen allzu heftig werden, könnte man z.B. auf Opipramol (Antidepressivum) oder Tavor (Benzodiazepin) zurückgreifen. Letzteres eignet sich nicht zur dauerhaften Anwendung (Abhängigkeitspotenzial), ist aber vorübergehend und in dieser speziellen Situation hilfreich und wirkt schnell.
Wünsche Dir alles Gute!