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Marianne antwortete auf medikamenteninduzierte Depressionen
03 Nov. 2019 16:35
  • Marianne
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    02 August 2026
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Hallo Astritje,
das Problem mit dem Dexa kenne ich.
Vielleicht ist es eine Möglichkeit die 20 mg auf mehrere Tage hintereinander zu verteilen (so ungefähr 10, 8, 2 mg).Frag doch mal Deinen Onkologen. Du kämst auf die gleiche Dosis, aber der Körper müßte sich nicht so abrupt umstellen. Wir produzieren das Kortisol als Stresshormon auch selbst. Ich war einen Tag nach der Gabe dermaßen hochgepuscht, daß ich die ganze Wohnung putzen konnte und nachts kein Auge zugekriegt habe.
Aber einen Tag später setzten dann Depressionen ein. Der Körper muß dann die Eigenproduktion Kortisol erst wieder hochfahren, die er aufgrund der Sonderration gedrosselt hatte. Das dauert einige Zeit. Mein Onkologe hat mir dann das oben genannte Vorgehen empfohlen. Vielleicht funktioniert es ja bei Dir. Ein Versuch wäre es Wert. Nach meinem Wissen ist Johanniskraut während einer Behandlung tabu.
Antidepressiva sind auch nicht so harmlos. Sie greifen in den Gehirnstoffwechsel ein und sind auch nicht für jeden verträglich. Ich wünsche Dir, daß Du die Depressionen in den Griff kriegst. Die Tage damit sind wirklich scheußlich.

Alles Gute
Marianne

joseph antwortete auf medikamenteninduzierte Depressionen
03 Nov. 2019 10:28
  • joseph
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    02 August 2026
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Hi Astritje

Ich persöhnlich würd Johanniskraut nur am Tage des Dexa weglassen, ansonsten in sehr geringen Dosen nehmen

LG

Joseph

MyelomaTrier antwortete auf medikamenteninduzierte Depressionen
03 Nov. 2019 09:08
  • MyelomaTrier
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    02 August 2026
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Hallo Astritje,
das ist ein unangenehmer Zustand - braucht kein Mensch. Wenn ich Dich richtig verstehe, handelt es sich dabei nicht "nur" um schlechte Stimmung, der man mit Spaziergängen, Ablenkung, eine Runde Heulen und Gesprächen begegnen kann, sondern um die überwältigende Traurigkeit, angstgetönte Ohnmacht, Verzweiflung und Kraftlosigkeit der schweren Depression - eine Qual. In dem Fall könnte meines Erachtens eine psychopharmakologische Medikation in Frage kommen. Dazu könnte man einen Facharzt für Psychiatrie/Neurologie konsultieren, aber auch der Hausarzt und der Onkologe sind Ansprechpartner, die über diese Phasen informiert sein sollten. Wenn die Depressionen allzu heftig werden, könnte man z.B. auf Opipramol (Antidepressivum) oder Tavor (Benzodiazepin) zurückgreifen. Letzteres eignet sich nicht zur dauerhaften Anwendung (Abhängigkeitspotenzial), ist aber vorübergehend und in dieser speziellen Situation hilfreich und wirkt schnell.
Wünsche Dir alles Gute!

medikamenteninduzierte Depressionen wurde erstellt von Astritje
02 Nov. 2019 21:28
  • Astritje
  • Autor
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    02 August 2026
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Guten Abend,

im Zusammenhang mit der Rezidiv-Behandlung mit Revlimid (25mg) und Dexamethason (1x pro Woche 20mg) leide ich zunehmend zwei Tage nach der Einnahme des Dexa an Depressionen. Sie kommen zusehends innehalb von ca. 2 h, halten 2-3 Tage an und verschwinden dann wieder innehalb einiger Stunden. Leider musste ich eben erfahren, dass Johanniskraut zur Hilfe im Zusammenhang mit der Einnahme eines Zytostatikums nicht angewendet werden darf, da es dessen Wirkung beeinflusst. Hat jemand einen Hinweis, was man diesem gräßlichen Zustand entgegensetzen kann?
viele Grüße Astritje