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28 Jan. 2020 17:05
  • Thomas_MM
  • Autor
  • 0 Beiträge seit
    01 August 2026
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Hallo ihr lieben!

Die Breuss-Kur habe ich mal 14 Tage gemacht und mit Haferschleim ergänzt. Damit kam ich gut zurecht und körperlich hat sich das ganze gut angefühlt. Allerdings sind während dieser Zeit die Krebszellen stark angestiegen und ich musste eine Therapieumstellung machen. Die Tabletten auf nüchternen Magen wollte ich dann doch nicht nehmen und hanbe die Breusskur abgebrochen.

Mal sehen!

Viele Grüße

Thomas

  • Jo
  • 0 Beiträge seit
    01 August 2026
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Hallo Thomas,
über den Vorteil von Essenspausen für unseren geschädigten Stoffwechsel hatten wir hier ja schon mehrfach berichtet. Wie ich aus deiner Schilderung entnehme, möchtest du auch abnehmen. Wenn du noch keine Erfahrung mit dem Fasten hast, würde ich dir das Intervallfasten nahelegen. Sofort mit einer 4-wöchigen Fastenkur zu beginnen, birgt Risiken und muß unbedingt ärztlich überwacht werden. Alle guten Fastenkliniken ( z.B. Buchinger) beginnen auch erst einmal mit einer Woche. Dabei steht aber nicht das Abnehmen im FOKUS sondern die Kur für den Stoffwechsel. Wenn du allerdings vor allem aber auch abnehmen möchtest, mußt du langfristig Essenspausen einlegen. Der Vorteil von Essenspausen: Sie unterliegen nicht dem Jojo-Effekt.
Interessant finde ich eine tolle Studie aus Österreich. Hier wird nur an drei Tagen der Woche im Intervall gefastet, z.B. Montag, Mittwoch und Freitag. An den anderen Tagen wird normal ( aber gesund) gegessen, ohne Einschränkung. An den Fastentagen gibt es nur viel Mineralwasser. So etwas ist eher dazu geeignet langfristig den Stoffwechsel zu entlasten und Pfunde zu verlieren. Hier kannst du auch erst einmal schauen, wie du damit zurechtkommst, an einem Tag wirklich nichts zu essen. Diese "Kur" ist auch als Dauertherapie sehr gut geeignet. Kannst das ja ' mal probieren und berichten. LG Jo

06 Nov. 2019 14:30
  • Thomas_MM
  • Autor
  • 0 Beiträge seit
    01 August 2026
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Hallo!

Vielen Dank schonmal für die zahlreichen Rückmeldungen! Werde mich da nochmal genauer mit euren Hinweisen beschäftigen und zu gegebener Zeit an dieser Stelle berichten.

Viele Grüße

Thomas

27 Okt. 2019 17:03 - 27 Okt. 2019 17:05
  • Jo
  • 0 Beiträge seit
    01 August 2026
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Noch ein Nachtrag: Leider gibt es im Netz sehr viele Empfehlungen für Nebentherapien, die uns "Heilung" versprechen. Wenn das so einfach wäre....Dem sollten wir daher immer grundsätzlich sehr mißtrauisch gegenüberstehen! Es gibt viel Scharlatanerie, oft steckt Prifilsucht oder Profitgier dahinter, besonders, wenn für die Zusatz-Therapien noch teure Produkte angeboten werden. Irgendwelchen dubiosen Berichten vom Hörensagen muss man nicht unbedingt Glauben schenken!
Umso wichtiger scheint es, dass die Schulmediziner endlich offener für die Einbindung von komplementärmedizinischen Therapien werden. Damit alles Hand und Fuß bekommt. Da müssen aber noch viele Mediziner über ihren eigenen Schatten springen. LG Jo
Letzte Änderung: 27 Okt. 2019 17:05 von Jo.

  • Jo
  • 0 Beiträge seit
    01 August 2026
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Hallo Thomas,
leider gibt es viel zu wenig Studien über das Fasten während der Behandlung von uns Krebspatienten. Das ist sehr schade; hinzukommt, dass nicht jeder Patient für jede Art von Fastenprogramn gleich gut geeignet ist, vor allem nicht, wenn es gleich um so eine ausgedehnte lange Zeit von 42 Tagen geht.
Die Ablehnung von Klaus kann ich daher sehr gut nachvollziehen. Alleingänge - ohne Einbeziehung erfahrener Komplementärmediziner nur aufgrund von einzelnen Empfehlungen oder Büchern halte auch ich für recht risikoreich. Dass das Fasten für einige Patienten - besonders auch während Chemotherapien - einen Nutzen haben kann, ist allerdings belegt. Wenn Du daran Interesse hast, würde ich mich in deiner Stelle mir dem Naturheilzentrum der Charite in Verbindung setzen. Hier bekommt man auch Empfehlungen, z.B. einen Therapieplan, den man dann mit dem Onkologen abstimmen muss, wenn er dafür offen ist.

Hast du selbst schon Erfahrungen mit Essenspausen.? Einige unserer Forumsteilnehmer machen ein sogenanntes Intervallfasten. Dort kann man zunächst prüfen, wie gut man mit den Essenspausen zurechtkommt. Dass Essenspausen gut und gesund für uns sind, ist eindeutig belegt. In den Industrieländer ist der Kühlschrank immer gefüllt, wir können immer essen. Unser Stoffwechsel hat oft gar nicht genügend Zeit, sich um die Problembeseitigung zu kümmern, er ist nur mit der Nahrungsverarbeirung beschäftigt, wir stopfen immer nach. Die Folge davon sind viele Stoffwechselstöhrungen. Normalerweise kann auch ein gesunder Stoffwechsel dafür sorgen, dass unser Immunsystem entartete Zellen attackiert. Ist der Stoffwechsel überlastet, funktioniert das nicht mehr richtig.
Von mir gibt es daher überhaupt keine Ablehnung für ein Fasten!!! Die Frage ist allerdings nach der Länge dieser zusätzlichen Therapie, die mit 42 Tagen auf jeden Fall in ärztlich Kontrolle gehört. LG Jo

  • joseph
  • 0 Beiträge seit
    01 August 2026
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Hi Thomas

ein MM hat nix mit Metastasen zu tun oder sonstiger Krebsform

Abnehmen ok, aber dafür braucht man keine Breuss-Kur sondern das Spiel geht im Kopf los

Positives Denken macht sehr viel, Bewegung ein Weiteres etc.

Joseph