Das ist interessant. Danke, Klaus.
Ich vermute, dass ist bei meinem Isatuximab (auch ein CD38-mAb wie Dara) genau so.
Vor Behandlung hatte ich IgA/IgM unter Nachweisgrenze. Zu Behandlungsbeginn stiegen sie in den ersten 2 Wochen ganz deutlich an, und ich freute mich. Dann sackten sie ganz rapide wieder ins Nichts ab, was wieder verunsicherte.
Ich spekuliere nun, dass die zwischenzeitliche Erholung der Werte ein Behandlungserfolg durch VRD war, aber dass dann das Isatuximab entgegengesetzt zu wirken begann.
So habe ich nun wenigstens eine mögliche Erklärung, die meine Verunsicherung etwas beruhigt. Allerdings wäre es schon auch schön, irgendwann im Leben mal wieder Aussicht auf normale Immunglobulin-Werte zu haben. Das ist nun schon seit Jahren immer so ein Damokles-Schwert wegen Pneumonie/Sepsis-Gefahr....
Auf jeden Fall übe ich mich jetzt erstmal in Geduld und nerve erstmal nicht die Ärzte mit Sorgen wegen den sich nicht erholenden IgA/IgM Werten. Ich sehe dann weiter, was man vielleicht machen könnte, wenn ich in Erhaltungstherapie gehe.
Diagnose Smoldering MM 01/14, IgG lambda, FISH t(11;14)
Erste Therapie ab 04/19: Isatuximab + VRd -> PR erreicht
09/20 HD/aSZT sehr gut vertragen und VGPR, danach keine Erhaltungstherapie
Anfang 2023 Rezidiv mit Rippenbrüchen und Osteolyse Schlüsselbein
seit 06/23 Pomalidomid +Dex, wieder PR