Hallo Any,
zum Thema Studienteilnahme hier noch ein weitere aktuelle Broschüre (Stand 2/2019):
www.krebshilfe.de/infomaterial/Blaue_Rat...utscheKrebshilfe.pdf
Ich selbst habe auch einer Studie teilgenommen und kann aus meiner Erfahrung die Teilnahme an einer Studie nur befürworten. Eine Sache solltet ihr beachten. Vor der Aufnahme in eine Studie muss der verantwortliche Studienarzt deinen Vater umfassend über den detaillierten Ablauf sowie alle im Rahmen der Studie geplanten Therapiemassnahmen, Medikamente (einschließlich möglicher Nebenwirkungen) aufklären. Auch darüber, was passiert, wenn die Studientherapie nicht anspricht und welche Therapiealternativen dann in Frage kommen.
Zu diesem Aufklärungsgespräch solltest du deinen Vater begleiten und bereitet einen detaillierten Fragenkatalog vor.
Erst wenn absolute Klarheit herrscht, sollte dein Vater die Einverständniserklärung unterschreiben.
Ich wollte dir jetzt keine Angst machen. Studien sind sinnvoll und wichtig und die Rechte des Patienten sind extrem hoch. Seine persönliche Gesundheit bzw. die erfolgreiche Therapie hat oberste Priorität.
Es ist nur wichtig, dass man alles verstanden hat, was im Rahmen der Studie auf den Patienten zukommt. Also nur Mut und ich glaube, in der HD7 in Erlangen ist dein Vater gut aufgehoben.
Übrigens wurde meine Enkeltochter geboren, als ich im ersten Rezidiv war. In wenigen Wochen feiert sie ihren 2. Geburtstag und ich genieße jeden Tag, an dem ich den quirligem Knuddel um mich habe. Ich glaube für deinen Vater ist eine tollen Motivation, bald Opa zu werden.
Alles Gute für deinen Vater und die wachsende Familie
Klaus