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28 Feb. 2020 14:14 - 28 Feb. 2020 14:16
  • Jo
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    01 August 2026
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Liebe Foristen, lieber Gex,
Es gab inzwischen ein reines Spießrutenlaufen, um zu erfahren, wer nun den Crosslab-Test machen könnte, den ich nun eigentlich monatlich haben möchte, um meine Osteoklastenaktivität zu. bestimmen. Meine Frage in der ambulanten Onkologie war erfolglos ( " wir messen nur Hämatologie-Parameter, die auf das Multiple Myelom Auskunft geben, da müssen Sie sich an den Orthopäden oder den Hausarzt wenden ") Wie blöd ist das denn, wo ich doch monatlich ohnehin dort zur Blutabnahme bin. Es beweist wieder, wie wenig ganzheitlich eine Behandlung ist.inzwischen weiß ich, dass die Blutabnahme für den Crosslab-Test nicht überall durchgeführt werden kann, weil das Blut sofort zentrifugiert und der Plasmaanteil dafür speziell gekühlt ins Labor geschickt werden muß. Meine Hausärztin kann das auch nicht. Sie hat nun eine Überweisung für ein Labor ausgestellt, die direkt auch die Blutentnahme machen. Natürlich ist der Test eine Krankenkassenleistung, kostet aber auch nur 24 EUR. So werde ich nun monatlich einen solchen Test machen. Ich werde berichten. LG Jo
Letzte Änderung: 28 Feb. 2020 14:16 von Jo.

07 Feb. 2020 06:48 - 07 Feb. 2020 06:53
  • Jo
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    01 August 2026
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Ja Gex, wir bleiben 'dran!
Ich glaube nicht, dass Salwender die Messmethoden nicht kannte, neu war nur für ihn, dass diese Messungen als Grundlage für eine Zometadosis herhalten sollen. Er hält ja Zometa neben der Osteoklastenausbremsung grundsätzlich auch für einen Regulator gegen die entartete Plasmazellausbreitung. Er hält Zometa auch für nur gering nephrotoxisch. ( Naja da gibt es wohl auch andere Meinungen). Die Gefahr, dass Zometa durch die monatliche Gabe in der Matrix zu einem Marmoreffekt also einer zu starken Verdichtung der Knochenmatrix führt, wird wohl für Patienten mit bekannten Osteolysen überhaupt nicht gesehen. Deshalb ist das in der Hämatologie wohl auch nicht "etabliert"; und in sofern hast du vollkommen Recht, es ist tatsächlich eine Sache der Orthopäden. Es geht daher wohl eher darum, fundierte Parameter für eine Dosisreduzierung zu finden. Für viele von uns aber ganz wichtig!!!! Ich werde sowohl mit meinem Orthopäden als auch mit meiner Onkologin demnächst darüber sprechen. LG Jo
Letzte Änderung: 07 Feb. 2020 06:53 von Jo.

06 Feb. 2020 19:54
  • gex
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    15 Juni 2016
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Ja Jo,
wollte ich auch noch schreiben, dass es sich hierbei nicht um "neue" Messparameter handelt, sondern um altbekannte von der Osteoprorse her. Und kann auch gar nicht so teuer sein. Vielleicht sind da erstmal Orthopäden die besseren Ansprechpartner als Hämatologen (?).
bALP als Parameter für Osteoblastenaktivität habe ich im deutschsprachigen Laborangebot unter "ALKN" = "alkalische Phosphatase Knochen" gefunden, also vielleicht hierzulande besser unter diesem Namen bekannt.
Ich denke, wenn schon, dann sollte man gleich die gesamte vorhandene Palette an Parametern testen, die Knochenabbau als auch Knochenaufbauaktivität zeigen.
Die Blutentnahme sollte frühmorgens auf nüchternen Magen erfolgen, sonst sind die Werte nicht repräsentativ - vielleicht eine Schwierigkeit, die Hämatologen haben. Alle anderen unserer typischen Werte brauchen ja keinen nüchternen Magen.

Dann muss ich noch zurückrudern, was den Nutzen des CTX Wertes als Parameter für Osteoklastenaktivität bezüglich Vorhersage des Risikos für Kiefernekrose betrifft. Es gibt Metastudien, wonach sich das doch nicht mit einem Messwert von über/unter 150 pg/ml abschätzen lässt. Also anderes Ergebnis als in der von mir angegebenen Studie.
Leuchtet mir nun auch irgendwie ein - denn ein einzelner Messwert reicht dazu sicherlich nicht aus.
Wenn, dann müsste man sicher über einen längeren Zeitraum messen (der Knochen verdichtet sich ja auch nicht spontan innerhalb eines Tages, sondern über viele Monate) und bestimmt auch mit einem Osteoblasten-Parameter wie bALP=APKN ins Verhältnis setzen. (Knochenverdichtung und Knochenverlust treten ja nur auf, wenn eines der beiden überwiegt)
Aber dazu liegen wiederum keine Studien vorher, somit macht es auch kein Arzt.

Also, ich will auch schauen, ob ich das ne Zeit lang messen lassen kann, sei es bei meiner Orthopädin oder in der Hämatologie. Alles nicht so einfach, wie man es sich erstmal vorstellt.
LG Gex

Diagnose Smoldering MM 01/14, IgG lambda, FISH t(11;14)
Erste Therapie ab 04/19: Isatuximab + VRd -> PR erreicht
09/20 HD/aSZT sehr gut vertragen und VGPR, danach keine Erhaltungstherapie
Anfang 2023 Rezidiv mit Rippenbrüchen und Osteolyse Schlüsselbein
seit 06/23 Pomalidomid +Dex, wieder PR

06 Feb. 2020 16:08
  • Jo
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Hallo alle Miteinander,
Also der Crosslab-Test scheint gar nicht so teuer zu sein, vielleicht 20 Eur? (weiß allerdings nicht, ob nur Urin oder auch im Blut). Der Test wird eigentlich vielfach für Osteoporosepatienten gemacht, vielleicht eine Igel-Leistung für uns? Ich werde nächste Woche einmal meine Onkologin fragen, was es kostet und warum das für uns nicht "etabliert" ist. Ich versuche also 'mal, dass das bei meiner nächsten Blutuntersuchung mitgemacht wird, auch wenn ich dafür etwas zuzahlen müßte. Ich berichte, LG Jo

06 Feb. 2020 15:40
  • Jo
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Liebe Christine, ja wenn da was vereitert war, ist das dann auch angesagt mit den Antibiotika. Das blöde ist auch, dass die lokale Betäubung bei Entzündungen nicht so richtig greift. Wir können daher sehr gut nachvollziehen, was du meinst, hoffen dass das jetzt bald vorbei ist und leiden mit dir, LG Jo

06 Feb. 2020 13:45
  • Arianne
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    01 August 2026
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Hallo! Ich bin auch ganz angetan von Gex’ Beitrag über die Bestimmung der CTX-Blutwerte. Danke auch an Jo, dass Du weitere Informationen von Herrn Salwender eingeholt hast, auch wenn diese einen wieder ein wenig „trüb“ stimmen. Aber zumindest gibt es die Möglichkeit, den Zustand der Knochen über die Blutwerte beurteilen zu können. Das ist schon einmal etwas! Hoffentlich finden wir noch etwas zur praktischen Umsetzung heraus.
Christine, Glückwunsch zur ersten Etappe der Wurzelbehandlung, auch wenn es wohl -so verstehe ich dich- sehr unangenehm war.
Grüße an alle, Arianne