Hallo Rudi...
deine Beschreibung bestaetigt meine Gefuehle bei der Visite in Wuerzburg. So ist es. Ich denke, dass das Gefuehlsmaessige auch sehr viel zaehlt und einem "Sicherheit" gibt.
Die Entscheidung liegt zwar nur bei dir, aber ich denke, dass sie dir schon ein Schema und eine Strategie angeboten haben, und das ist schon wichtig.
In Wuerzburg ist ja auch Prof. O. Sezer, der ja ein Spezialist fuer die Knochenproblematik bei MM ist,
Ansonsten, Bestrahlung vor Stammzellsammlung ist, glaube ich, gar nicht angebracht, also bei mir kam das gar nicht in Frage. Es kann die Sammlung schon beeintraechtigen.
Zur Studie kann ich nichts sagen, aber wenn sie dir trotz Knochenproblematik Revlimid vorschlagen, werden sie schon wissen warum, ansonsten koennte das ja angesprochen werden, ob Velcade bei Knochenlaesionen nicht mehr Erfolg bringt. Aber ich denke, bei dir sind im Moment anderen Prioritaeten vorhanden, die das Blut betreffen.
Die Entfernung ist relativ. Andererseits, aus Erfahrung, weiss ich, dass eine ambulante Therapie, wenn Nebenwirkungen auftreten, nicht das tollste ist. Ich musste mich dann immer hin und her fahren lassen nach Bologna. Aber wenn du in W. die Therapie auch stationaer machen kannst, waer das schon was.
Bei der SZT ist es eh unwesentlich, da darf eh keiner rein und man hat meist keine grosse Lust Leute zu sehen (zumindest mir ging es so), wichtiger ist dass man gut aufgehoben ist und evtl. komplementaere Massnahmen machen kann.
Aber wie gesagt, jeder entscheidet das selbst je nach pers. Einschaetzung, Notwendigkeit etc.
Ich hoffe, die gebotenen Perspektiven helfen Dir
gruss
Sergio