Zum Hauptinhalt springen
26 Juli 2019 14:27
  • Jo
  • 0 Beiträge seit
    02 August 2026
Mehr
Lieber Kaktusengel,
mit dem Ausdruck Resistenz trifft man nicht so ganz den Wirkungsmechanismus. Cyclophosphamid ist ein starkes Zelkgift, dass auch gesunde Zellen trifft. Wenn wir Glück haben, trifft es unsere entarteten Zellen mit höherer Rate. Aber nur, wenn hier kein "gap" ist.
Ich hatte dies in einem anderen Faden schon einmal erläutert. Unsere entarteten Zellen haben einen verkürzten Zellzyklus. An welcher Stelle dies ist, ist patientenspezifisch! Cyclophospamid hat aber sein Wirkungshoch nur an bestimmten Stellen des Zellzyklus. Fehlt diese Stelle aufgerundet der Entartung (man spricht dann von einem gap), dann kann diese Substanz dort nicht greifen. Man könnte dies durch Voruntersuchungen prüfen. Leider ist diese Untersuchung teuer und auch nicht im Interesse der Phamaindustrie. Das macht uns leider immer noch zu Versuchskaninchen. Bei mir war es leider auch unwirksam mit heftigen Nebenwirkungen, leider!

Resistenz gegen Carfilzomib bzw. Cyclophospamid wurde erstellt von kaktusengel
18 Juli 2019 13:30
  • kaktusengel
  • Autor
  • 0 Beiträge seit
    02 August 2026
Mehr
Hallo Ihr,
nachdem mein Vater schon mehrere Therapiekombinationen "durch" hat, würde mich interessieren ob jemand gegen Carfilzomib bzw. Cyclophospamid resistent wurde. Das ist die aktuelle, gut ansprechende Therapie (plus Daratumumab)
Herzliche Grüße und danke
Kaktusengel