Hallo, mein Vater ist 71 jahre alt und bei ihm wurde im Oktober 2018 ein Kappa Leichtkettenmyelom festgestellt. Rippen und Wirbel waren betroffen, er hatte starke Schmerzen, nahm morgens und abends 40 mg morphium und bekam zunächst Bestrahlung, die auch sehr gut half. Schmerzen hat er kaum mehr. Als Ersttherapie bekam er Levrimid und Dexametason, was aber nicht half. Er hat eine Mutation im TP53 Gen. Dann folgten Daratumumab, Velcade und Dexametason. Unter der Behandlung sanken die Leichtketten ganz leicht nach dem ersten Zyklus von 4000 und 3500, aber als die Daratumumab Gabe ab dem zweiten Zyklus gesenkt wurde, stiegen sie plötzlich auf 7000 an. Seit dem 02. Mai erhält er Carfilzomib, Cyclophosphonid und Dexamethason und wir hoffen dass er darauf besser anspricht. Ich habe jetzt folgende Fragen. Gibt es jemanden mit einem ähnlichen Myelom, und was hat geholfen? Ist es nicht sinnvoll, die Leichtketten im Rahmen einer Dialysen zu entfernen. Ich habe gelesen, dass man das bei Myelompatienten, wo die Niere in Mitleidenschaft gezogen wurde, macht. Aber es scheint mir doch sinnvoller, diese zu dezimieren bevor sie Organe schädigen. Gibt es zugelassene Medikamente, um diesen Genmutation positiv zu beeinflussen? Und als letztes: Welche alternativmedizinischen zusätzlichen Behandlungen, die keine Wechselwirkung mit der Chemo eingehen, könnt Ihr empfehlen. Zu allen Mitteln, zu denen ich die behandelnde Ärztin frage, sagt diese immer, dass nichts ausgetestet ist und er deshalb besser gar nichts zusätzlich einnehme soll. Aber er isst schlecht und ist schlapp und ein paar Supplemente helfen ihm vielleicht, die Chemo besser zu vertragen und die Lebensqualität zu verbessern. Ich bedanke mich schonmal für Eure Bemühungen.