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21 Mai 2010 16:18
  • bernd
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    01 August 2026
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Hallo,

bei der Diskussion um Dexamethason kann ich folgendes ergänzen:
Ich nehme seit über 2 Jahren alle drei Wochen für 4 Tage je 24mg Dexa und sonst nichts. Das hält seit dieser Zeit meine partielle Remission zwischen 2000 und 2800 IGG. Auch die anderen maßgeblichen Werte sind in dieser Zeit konstant tolerabel. Ich weiß um die Nebenwirkungen von Dexa. Meine Knochen und Wirbel sind bis auf eine kleine Ausnahme O.k. Meine Nieren sind O.K. Ich schlafe an diesen 4 Tagen natürlich schlecht, aber das muss ich tolerieren. Ich habe einmal versucht, das dexa wegzulassen , schon stieg mein Igg von 2200 auf 3100. Also brauche ich es. Ich spare mir so Revlimid oder Velcade oder eine dritte SZT also noch auf.
So gut ich Britta mit ihren Aversionen gegen Dexa auch verstehen kann, in Würzburg hat man mir gesagt, dass meine Dexa-Monotherapie noch das leichteste aller Mittel wäre.
Was wieder einmal unterstreicht, dass jeder auf jedes Medikament individuell anders reagiert.
Zusätzlich probiere ich zur Zeit Weihrauch in einer eigenen Langzeitstudie aus (von Prof.Einsele dazu ermutigt) und hoffe, dass es Dexa eines Tages ersetzen kann.

Gruß

bernd

11 Mai 2010 15:19
  • AndreasR
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Hallo Matthias,

hochdosiert bedeutet im Allgemeinen 40mg Dexa an 4 aufeinanderfolgenden Tagen, niedrig dosiert z.B. 40mg Dexa an nur einem Tag in der Woche.

Wünsche gute Erholung in Freiburg,

Andreas

CuMMinhoefer antwortete auf Niedrig dosiertes Dexa - Ende der Euphorie
11 Mai 2010 14:43
  • CuMMinhoefer
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    24 Oktober 2009
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Hi, IhrLieben,
eine kurze Zwischenfrage aus der Reha (Freiburg):
Was/wieviel bedeutet denn "niedrigdosiert"?
Ich habe einmal 40 mg(?) und mit Velcade 20 mg (?) Dexa bekommen.
Sind 20 niedrig und 40 hoch?

Liebe Grüße vom
faulen (Scherz!!)
Matthias

Weil es förderlich für die Gesundheit ist, habe ich beschlossen fröhlich zu sein.

11 Mai 2010 12:58
  • AndreasR
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Lieber Feuerfuchs und alle,

du hast den richtigen Artikel verlinkt. Er ist im Lancet Oncology Heft 11/2010 erschienen. Das kam tatsächlich schon im Januar raus. Ich hatte mich mit März geirrt.

In dem Abstract zu dem Artikel wird nur der kurzzeitige Vorteil einer Behandlung mit niedrigdosiertem Dexamethason beschrieben. Weiter hinten werden dann die Kurven gezeigt, wie sie sich nach Langzeit-Beobachtungen ergeben, und da sieht man eben, dass der Vorteil verschwindet und sich ins Gegenteil verkehrt. Aber das wird nicht weiter diskutiert, weil es nicht zum Aufgabenumfang der Studie gehört.

Mir liegt der Artikel in voller Länge vor. Wer ihn als PDF haben möchte, kann mir eine Email an andreas.rajewski[at]gmx.de schreiben, dann schicke ich ihn zu.

@christer: Die Folien von Blau habe ich nicht. Aber er hat nur eine Abbildung aus dem Lancet-Artikel gezeigt. Bist du auch an dem kompletten Artikel interessiert?

@Britta: Klar, hier geht es immer nur um Statistiken, die eine Wahrscheinlichkeit ausdrücken und nicht auf jeden Individualfall anwendbar sind. Habe heute mit Dr. Blau noch einmal kurz darüber diskutiert. Auch er gibt weiterhin eher niedrig dosiertes Dexa, besonders wenn Patienten Probleme mit der Verträglichkeit haben.

Und klar ist auch: Die Patienten, die zu Beginn der Therapie an den Nebenwirkungen sterben, profitieren am wenigsten von der Tatsache, dass sich der Trend nach einigen Jahren umkehrt.(':roll:')

Andreas

KretaKater antwortete auf Niedrig dosiertes Dexa - Ende der Euphorie
10 Mai 2010 21:43
  • KretaKater
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. . . ohje . . . wieder mal die lieben Statistiker . . . ich erinnere mich, wie mein Mann Velcade bekam, das war Ende 2006, und wir dann wegen der Nebenwirkungen vom Dexa schon kurz vor dem Abbruch der gesamten Therapie standen. Die Onkologen meinten dann damals, dass man auf Dexa auch verzichten könne, der eventuelle Vorteil wäre minimalst und rein statistischer Natur . . . na fein . . . und das haben wir dann auch so gemacht. Und trotzdem hatte mein Mann im Anschluss - der letzte Zyklus Velcade wurde nicht beendet wegen der dramatisch absinkenden Thrombos - eine komplette Remission, nur noch 2% Plasmazellen.

Ich weiß immer noch nicht wofür Dexa eigentlich sinnvoll sein soll. Im Gegenteil: mein Mann hat dadurch eine ausgeprägte allgemeine Osteoporose. Natürlich untersucht man sowas normalerweise bei Männern nicht, ich gehe aber davon aus, dass vorher seine Knochen absolut gut waren, denn er war Extremsportler mit vielen vielen sportbedingten Unfällen. Da hätte es längst krachen müssen, wenn ich allein an die schlimmen Stürze denke, wie er noch wie ein Verrückter auf Blades unterwegs war, oder Downhill . . .

Dann hat er seine Knochen eine Zeit nach der Therapie mit Dexa mal ganz genau untersuchen lassen, also nicht die "normale" Knochendichtemessung, sondern eine spezielle Untersuchung in einem Osteoporose-Zentrum. Die Bälkchen-Struktur der Knochen ist eine Katastrophe.

Wen will ich jetzt dafür anklagen? Und wenn es dann stimmt, dass dieser Mist eigentlich nicht notwendig gewesen wäre . . .
Ach ja . . . nicht dass ich das auch noch vergesse: eine andere Nebenwirkung war durch den explosionsartig aufgedunsenen Bauch ein hübscher und schmerzhafter Nabelbruch . . . alles nicht so schlimm, wenn einem sonst nix fehlt!

LG
Britta

10 Mai 2010 21:06
  • Martin.Q
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    18 August 2009
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Hallo Andreas,

das ist ja interessant. Hat er dazu auch eine Folie gezeigt, wenn ja kannst du diese besorgen.... ?!

Ich hatte ja mal einige Links bezgl. der Dauer von Revlimid (wie lange und in welcher Dosis) gepostet:

Link 1

und hier

Link 2

Wie lange und welcher Dosis sollte denn jetzt Revlimid und Dexa genommen werden... ?!

VLG