. . . ohje . . . wieder mal die lieben Statistiker . . . ich erinnere mich, wie mein Mann Velcade bekam, das war Ende 2006, und wir dann wegen der Nebenwirkungen vom Dexa schon kurz vor dem Abbruch der gesamten Therapie standen. Die Onkologen meinten dann damals, dass man auf Dexa auch verzichten könne, der eventuelle Vorteil wäre minimalst und rein statistischer Natur . . . na fein . . . und das haben wir dann auch so gemacht. Und trotzdem hatte mein Mann im Anschluss - der letzte Zyklus Velcade wurde nicht beendet wegen der dramatisch absinkenden Thrombos - eine komplette Remission, nur noch 2% Plasmazellen.
Ich weiß immer noch nicht wofür Dexa eigentlich sinnvoll sein soll. Im Gegenteil: mein Mann hat dadurch eine ausgeprägte allgemeine Osteoporose. Natürlich untersucht man sowas normalerweise bei Männern nicht, ich gehe aber davon aus, dass vorher seine Knochen absolut gut waren, denn er war Extremsportler mit vielen vielen sportbedingten Unfällen. Da hätte es längst krachen müssen, wenn ich allein an die schlimmen Stürze denke, wie er noch wie ein Verrückter auf Blades unterwegs war, oder Downhill . . .
Dann hat er seine Knochen eine Zeit nach der Therapie mit Dexa mal ganz genau untersuchen lassen, also nicht die "normale" Knochendichtemessung, sondern eine spezielle Untersuchung in einem Osteoporose-Zentrum. Die Bälkchen-Struktur der Knochen ist eine Katastrophe.
Wen will ich jetzt dafür anklagen? Und wenn es dann stimmt, dass dieser Mist eigentlich nicht notwendig gewesen wäre . . .
Ach ja . . . nicht dass ich das auch noch vergesse: eine andere Nebenwirkung war durch den explosionsartig aufgedunsenen Bauch ein hübscher und schmerzhafter Nabelbruch . . . alles nicht so schlimm, wenn einem sonst nix fehlt!
LG
Britta