An Heike:
"Arbeite" gesamthaft an Dir. Betrachte Dich insgesamt, fragt Dich nach Deinen prioritären Entscheidungen und Leitzielen.
Da dieses
"Thema" eigentlich einen der Hauptinhalte meines Berufes darstellte, bin ich gerne bereit und in der Lage, Dich dabei ein bißchen zu begleiten.
Treffende (und teilweise wahrhaft "treffliche") Literatur dazu kann ich Dir selbstverständlich nennen. Aber nicht Dich damit "erschlagen" möchte ich, sondern graduell allmählich je nach Deinem Bedarf in kleinen Dosen vorgehen.
Für den Anfang mag ich Dir von Jordan Peterson das Buch "12 Rules for Life" sehr ans Herz legen. Auch die deutsche Ausgabe trägt absurderweise den englischen Titel, weil die meisten Deutschen tief in ihrem Herzen und vor-bewußt die deutsche Sprache zutiefst schmähen und verachten. (Hehe, selber bin ich gar kein Deutscher und auch kein Deutsch-Muttersprachler, schätze also Deutsch sehr -- bewußt, vor-bewußt und wahrscheinlich auch unbewußt... -- und kann mir solche lose Sprüche leisten...)
Leider wurde das Buch nach meinem Urteil sehr, sehr
unpassend und mißlungen ins Deutsche übersetzt. Deswegen, falls Dein Englisch es Dir erlaubt, würde ich Dir dessen Originalausgabe empfehlen. (Zusätzlich könntest Du einzelne Partien durch das hervorragende neue Programm
DeepL Übersetzer zur jeweiligen Sinn-Überprüfung jagen, welches auch unten rechts die Wahl alternativer Übersetzungen für einzelne Vokabeln anbietet,
und zwar immer jeweils im Kontext. [
www.deepl.com/translator
]) Solltest Du aber zufällig eine andere Fremdsprache beherrschen, könnte ich Dir sagen, ob dann die Übersetzung in sie gelungen sei.
Das Buch kann man, z.B. bei Amazon, auch als -- preisgünstigere -- Digital-Ausgabe beziehen, die man dann auch ohne Spezialgerät auf dem PC, mit Hilfe der Kindle-Gratis-App von Amazon, bequem lesen kann.
Dann kann man ja weitersehen, was Literatur angeht...
Ich möchte Dir empfehlen,
ein Tagebuch mit Schloß
(beispielsweise
www.amazon.de/gp/product/B07G8SW3CR/ref=...01_s00?ie=UTF8&psc=1
)
zu führen, und dort
ohne jede Ausnahme jeden Tag etwas einzutragen. Setze Dir ein Mindest-Ziel an Zeilen, zum -- willkürlichen -- Beispiel
"mindestens zwei Zeilen täglich": Das Tagebuch wird Dir in vielerlei Hinsichten zur Anker, zum Mittel der Zwiesprache mit Dir selber, zum Forschungsweg, zum freundlichen treuen Begleiter, zum "Roten Faden" werden, und Deine mähliche Entwicklung fördern.
Ich drücke Dir mit Anteilnahme die Daumen.
Herzlich
Abifiz