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  • Jo
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Liebe Jeanny
Mach bitte aus deinen g 'mal mg, sonst machst du uns ja Angst., Kiloweise können wir das Zeug wirklich nicht verkraften.....grins
LG Jo

19 Feb. 2019 22:36 - 20 Feb. 2019 21:15
  • Franziska123
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Hallo

die Onkologin meiner Mutter hat fast 9 Jahre gewartet.

Der IgG Wert war bei Diagnose 05/2010 2700mg/l und das Gesamteiweiß bei 101mg/l.
Im KM 50%.

Nach Therapie lag der IgG Wert bei ca. 1450mg/l und stieg in all den Jahren auf nun aktuell
3810mg/l. Es ist schon komisch,das sich dieser Wert innerhalb ein paar Tagen ändern kann.
Denn im KH war er 4310mg/l. Das ganze noch ohne Revlimid.

Es wurde immer auf die Blutbildung geachtet. Solange diese noch stabil war, hat sie nicht
angefangen. Da nun aber die Lungenentzündung kam und der HB Wert absackte,war nun
der Therapiestart mit auch "nur" 10mg Revlimid vorerst und wöchentl. 20mg Dexa notwendig.

Ich hoffe,das das funktioniert.


Es gab auch Phasen, da war der IgG Wert zwischen den 3 monatigen Kontrollen wieder etwas
zurück gegangen, so das immer wieder abgewartet wurde, nach dem Motto : Zeit rausholen,denke
ich.

Viele Grüße

Jeanny
Letzte Änderung: 20 Feb. 2019 21:15 von . Begründung: Von G auf MG geändert

  • gex
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Hallo Christian,
es lohnt sich immer mal wieder, in den medizinischen Leitlinien zu lesen.
www.onkopedia.com/de/onkopedia/guideline...view/html/index.html

Es gibt schon allgemein anerkannte Kriterien, die dort niedergelegt sind. Siehe dort in Kapitel 5.2.2 die Kriterien für "PD" = Progressive Disease, die dann eine Rezidiv-Therapieindikation bedeuten.
Z.B. steht dort für M-Protein in der Elektrophorese: "≥ 25% Anstieg im Serum und absolut ≥ 0,5 g/dl und/oder ≥ 25% Anstieg im Urin oder absolut ≥ 200 mg/24h"

Allerdings sollte man schon 2-3 Messungen haben, die das bestätigen. Es kann immer mal wieder zu Mess- oder Interprätationsfehlern im Labor kommen. Nach nur einem ausreißenden Messwert wird man meist noch nicht losgaloppieren.
Beim M-Protein in der Elektrophorese ist es außerdem so, das dies per graphisch-händischer Auswertung gemacht wird. Zudem gibt es zwei Methoden, die unterschiedliche Ergebnisse liefern. Also sehr von der Person abhängig, die das macht und sehr fehlerträchtig.

Vor allem da es dir ja sonst gut geht, ist es deshalb vernünftig von deinen Hämatologen, den M-Protein Wert noch nicht überzuinterprätieren und erst mal weiter zu beobachten. Und so machen es sicher die meisten.

Liebe Grüße Gex

Diagnose Smoldering MM 01/14, IgG lambda, FISH t(11;14)
Erste Therapie ab 04/19: Isatuximab + VRd -> PR erreicht
09/20 HD/aSZT sehr gut vertragen und VGPR, danach keine Erhaltungstherapie
Anfang 2023 Rezidiv mit Rippenbrüchen und Osteolyse Schlüsselbein
seit 06/23 Pomalidomid +Dex, wieder PR

  • Artom
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Hallo zusammen,

Ich habe mir heute die aktuellen, zur Zeit verfügbaren Studien nach einem Rezidiv angeschaut. Die Apollo Studie hat als Einstiegskriterium u. a. Anstieg des M-Proteins im Blutserum von 10 g/l oder im Urin von 200 mg/24h vorgeschrieben. Ist das eine Indikation für eine Therapie?
LG Thomas

17 Feb. 2019 14:05 - 17 Feb. 2019 15:29
  • Jo
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Das kann ich bestätigen Dr. Salweder setzt hier keinen unbedingten Grenzwert für die klonalen Proteine fest., um die Therapiebedürftigkeit zu entscheiden. Wenn wir nicht in CR sind, muss ohnehin engmaschig kontrolliert werden Ob der Wert bei 4, 6 oder 8 g/l liegt, ist wohl nicht entscheidend, solange dieser Wert lange stabil bleibt.Entscheidend ist vielmehr die Zeit des Ansteigens. So war ja bei mir zunächst ein Progress vermutet worden, d.h. ein Ansteigen von 2,8 auf 8 g innerhalb von 4 Wochen. Dann hätte Dr. Salweder mit einer 4 Komponenten-Therapie begonnen (Lenalidomid, Dexamethason, Carfilzomib und Dara). Der Anstieg erwies sich aber als Irrtum und mein Wert liegt bei etwa 8g und steigt nur langsam, so dass ich jetzt eine Erhaltungstherapie mit 10 mg Lenalidomid bekomme. Wenn jetzt etwas schneller ansteigt, bekomme ich die oben genannte 4 Komponententherapie
Letzte Änderung: 17 Feb. 2019 15:29 von Jo.

17 Feb. 2019 12:12
  • Tetti1958
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Hallo Christian,

Du beschreibst in etwa meine Situation, nur hatte ich die SZT im März 2016 und nur eine. Danach in sCR und ab Dezember 2017 steigt der M Gradient wieder an. Jedoch habe ich wohl körperliche Einschränkungen da Wirbeleinbruch und viele Osteolysen. CT vom Oktober 18 zeigte z. Zt.keine Bruchgefahr.
Man wollte mir Revlimid und Dexamethason 'verpassen' aber nachdem ich mir eine Zweitmeinung bei Dr. Salwender aus Hamburg (per E-Mail mit im Angang meine aktuellen Blutwerte, die außer M Gradient in der Norm sind) eingeholt hatte, wird noch gewartet.
Ich bin gespannt, wie es jetzt weitergeht.
Alles Gute!
Sonnige Sonntagsgrüße, Kirsten

Et häät noch immer joot jejangen