mit tausend Fragen
Hallo erstmal.
Was ich hier schreibe, betrifft mich nur als Angehöriger und ich erhoffe mir hier ein paar Ansatzmöglichkeiten.
Es geht um meinem Vater, bei dem vor Weihnachten die Diagnose MM festgestellt wurde.
Er war schon 2 Wochen vorher Dialysepflichtig, da seine Nierenwerte so schlecht waren, Rückenschmerzen hatte er schon zwei Monate vorher.
Vor Weihnachten kam er dann ins Krankenhaus, damit man eine Schmerztherapie machen konnte.
Seit Neujahr leidet er unter extremen Wahnvorstellungen und liegt seit dem 02.01 auch in einem anderen Krankenhaus.
Gestern verschlechterte sich sein Zustand so weit, das er fast schon Komatös war.
Die Ärzte diagnostizierten einen extrem hohen Kalziumwert, verursacht durch den Abbau der Knochen.
Seit gestern Abend liegt er auf der Intensiv und bekommt Dialyse, der Wert ist von gestern abend 3,06 auf heute morgen 2,9 gesunken, wie er jetzt ist, weiss ich noch nicht.
Zusätzlich wurde heute morgen auch noch ein CT des Kopfes gemacht, um Raumforderungen bzw. Gerinnsel auschliessen zu können. Das CT war sauber!
Die Ärzte haben uns gestern mitgeteilt, das in dem Zustand eine weitere Behandlung wie zum Beispiel Bestrahlung nicht möglich wäre, da mein Vater sich nicht kooperativ zeigt.
Wie auch!?!
Eine Patientenverfügung gibt es leider auch nicht, aber am Montag wird ein Richter ins KH kommen und eine Betreuung anordnen, dann könnte er sediert bestrahlt werden, da ja die Ursache endlich bekämpft werden muss. Es wäre dann übrigens die erste Bestrahlung von 7 geplanten.
Nun habe ich gelesen, das das MM sehr gut auf Bestrahlungen anspricht, das beruhigt mich schon ein wenig.
Sollte ich die Ärzte noch auf den Gambrofilter ansprechen?
Ich hoffe, das er nach der Dialyse wieder einigermassen klar im Kopf ist, weil das war nicht mehr er selbst.
Er hat Stadium III b.
Mein Sohn ist ein riesen Vorbild für ihn, denn mein Sohn hat den Krebs bereits besiegt.
In seinen Halluzinationen hat er immer den Namen meines Sohnes gesprochen, es war für mich Herzzerreissend