Hallo Helga,
ich denke, dass eine zu große Angst auf Dara eher ungründet ist, wenn es in einer erfahrenen Klinik verabreicht wird. Besonders bei Infusionen und beim ersten mal, muss es wohl sehr, sehr langsam unter ständiger Überwachung laufen. Deshalb dauert diese Prozedur auch mehrere Stunden. Inzwischen gibt es aber Dara auch subkutan, Salwender sagt, es hat die gleiche Effektivität, somit also nur Vorteile Leider gibt es Dara-subkutan wohl nur in ausgewählten und noch nicht in allen Kliniken. Ich selber werde es wohl subkutan in Hamburg bekommen, wenn meine Werte wieder ansteigen. Ich würde an deiner Stelle einmal herumfragen, ob das in deiner Nähe nicht auch irgendwo möglich ist. Viel wichtiger ist, zu hoffen, dass es überhaupt wirkt. Das funktioniert wohl nur, wenn die anvisierten Oberflächenproteine der Myelomzellen gut genug exprimiert sind, d.h. weit genug aus der Membran herausschauen , damit sie vom Antikörper erkannt werden. Das kann man später vielleicht einmal vor der Therapie prüfen lassen.