Mein Vater hatte jetzt 3 Zyklen Chemo, danach eine Mobilisierungschemo und jetzt hat er 6 Tage lang zu Hause je 2 Aktivierungsspritzen pro Tag bekommen, die die Stammzellen vom Knochenmark ins Blut schwemmen sollen, um dann entnommen zu werden. Wenn ich das alles so richtig verstanden habe.
Die Mobilisierungschemo war schon hart für ihn, er fühlte sich matter als bei den Chemos zuvor und die Spritzen haben ihn richtig fertig gemacht. Er war wirklich zu nichts mehr in der Lage, noch nicht einmal, eine Runde durch den Garten zu gehen.
Er spricht nicht viel, er lacht nicht mehr. Jede Bewegung scheint zuviel. Also sitzt er nur da. Und er friert ständig.
Er hat eine Erkältung, die ihn dann auch noch nachts nicht schlafen läßt.
Sein Fußzeh ist entzündet und letztens hat er sich im Garten an einem Rosendorn gepiekt, was sich auch sofort entzündete.
Ich würde sagen, dass ich ihn so schwach noch nie gesehen habe.
Jetzt hatte er heute morgen auch noch 38 °C Temperatur. Aber ins Krankenhaus muß er eh planmäßig.
Wie ist Eure Erfahrung aus der Zeit? Ging es Euch ähnlich?
Ich muß gestehen, dass ich ziemlich große Angst habe.
Zur Zeit kann man echt zusehen, wie es ihm jeden Tag schlechter geht!
Liebe Grüße von Miinien