Hallo Ganymed,
ich habe so ziemlich die gleichen Beschwerden wie du, allerdings treten sie nicht ständig auf. Mein Onkologe ist der Meinung, dass das Verschwommensehen am Dexa liegt, da Dexamethason Wasser in der Linse einlagert und dann die Akkommodation (Anpassung von scharfen Sehen für Ferne und Nähe) gestört ist. Allerdings sind als Nebenwirkungen auch Sehstörungen beim Antikörper angegeben. Ich erhalte allerdings Elotuzumab. Hinzu kommt, dass durch die Medikamente die Augenschleimhäute trocken sind (Conjunctivitis sicca). Sandkorngefühl, schwere Augen, brennen oder jucken, Entzündungen der Bindehaut oder Lidränder bis zur Hornhautverletzung ist möglich.
Ich war bereits beim Augenarzt, da ist leider nichts zu machen. Mit anderen Brillengläsern ist keine Befundverbesserung zu erzielen. Sicherheitshalber lasse ich mir noch den Augenhintergrund (mit weitgestellten Pupillen) kontrollieren, damit nichts übersehen wird. Die Gesichtsfeldkontrolle und den Augeninnendruck habe ich mir auch machen lassen - auch keine Änderung zu den Vorbefunden.
Das einzige was ich zwischendurch mache: künstliche Augentränen, die das Auge befeuchten. Bin allerdings immer noch in der Ausprobierphase, was mir am besten bekommt. Tendiere zu "geligen" Tropfen, die länger auf dem Augen anhaften.
Grüße Katharina
Ein Tag ohne ein Lächeln ist ein verlorener Tag!