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02 Juli 2010 18:34
  • Caro
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    23 Oktober 2009
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Hallo in die Runde,

habe diesen Beitrag vom 25.04.10 mit dem Gedicht von Rudi für Gabi noch mal nach oben geholt. Es hat mich sehr betroffen gemacht, dass Gabi nun doch den Kampf gegen diese teuflische Krankheit verloren hat. Zumal sie soweit ich mich erinnere noch relativ jung war mit zwei Kindern.

Immer wenn einer aus der eigenen oder früheren Generation gehen muss, läuft mir ein Schauder über den Rücken - und das bei 36 Grad.

Gabi - wo immer Du auch sein magst, wir denken an Dich

Caro

25 Apr. 2010 14:10
  • Almish
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    23 Oktober 2009
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Liebe Gabi,
wenn ich deine Zeilen lese schäme ich mich vor mir selbst, wie selbstmitleidig ich seit ein paar Tagen bin. Ich hatte bisher keinerlei Therapie, habe keine Schmerzen zu erdulden und ich habe auch keine Kinder. Trotzdem suche ich momentan eher nach Gründen weiterzumachen, als aufzugeben. Meine Lebenssituation ist derart schwer, ich bin so allein und trage doch auch Verantwortung für wenigstens meine Hunde (die ich über alles Liebe). Und plötzlich steht bei mir ein eventueller Start für ne Therapie an, mein ganzes Leben liegt in Trümmern und ich weiss noch nicht, wie es weitergehen soll.
Aber Gabi, gib nicht auf. Kämpfe für so wehleidige Sissis wie mich und beweis mir, es gibt so starke Frauen, dass auch ich wieder an mich glauben kann. Ich glaube nicht an irgend nen Gott, aber ich schliesse dich ganz fest in mein Herz und meine Gedanken.
Marion

Kopf hoch, Nase in den Wind
Das Leben stinkt
Sterben kann gar nicht so schlimm sein, sonst täten es nicht so viele

25 Apr. 2010 00:49
  • rudi
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    23 Oktober 2009
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Liebe Gabi,
ich habe extra ein Gedicht für Dich verfasst um Dir zu zeigen, daß wir Dich immer begleiten und Dir Hoffnung geben wollen.

Überall nur noch Myelomzellen, Anämie, Immunsystem völlig leer.
Nirgends eine Abwehr, einfach gar nichts mehr.
Dem Körper fehlt’s an Kraft, wer sorgt denn nun dafür,
dass alles wieder aufblüht und nun kann erwachen hier?
„Ein Wunder muss geschehn, damit aus den kaputten Zellen noch was wird.
Man versuchte schon so viel, hat alles austherapiert!“
Dem Anschein nach ist keine Hoffnung, keine Chance mehr.
Die Jahre kommen und gehen, und das Knochenmark wird leer.
Doch andere haben die Not gesehen und wenden sich nicht weg.
Sie nehmen die Arbeit auf sich und betrachten jeden Fleck.
Sie sehen die einzelnen Fälle, die entstanden mit der Zeit
und machen sich mit großer Mühe für die Hilfe immer bereit.
Sie schreiben viel an jedem Morgen bis hinein spät in die Nacht,
haben nicht auch nur für einen Moment mal eine Pause gemacht.
Sie lesen, beraten und schauen, was nun geschieht
und sie ruhen nicht bis man dann endlich die erste Hoffnung wieder sieht.
Doch unsere Arbeit ist nicht zu Ende, so viel ist noch zu tun.
Hier fehlt noch Information, dort muss man forschen – unmöglich jetzt zu ruhn!
Abend für Abend schauen sie dann mit liebevollem Blick
auf des Tages harte Arbeit und ihre Früchte zurück.
Auch als die Hoffnung gewachsen ist und nicht mehr viel zu tun,
sagten wir uns: „Sie brauchen uns noch, niemals werden wir ruhn!“
Weiter lesen, forschen und schreiben wir, damit die Hoffnung gedeiht.
Wir opfern alle unsere Kräfte mit viel Liebe und viel Zeit.
Die Hoffnung geht auf, die wir verbreiten ohne Rast,
wächst auch in den schweren Zeiten unter ihrer Last.
Sie braucht nicht nur den Sonnenschein, der ihr viel Wärme verschafft.
Nein, sie braucht auch mal Wind und Sturm, denn daraus erwächst ihre Kraft.
Viele hatten aufgegeben, verzagt und sich dann an uns gewandt.
Dachten, es gibt keine Hoffnung für ihren Fall benannt .
Doch am Ende konnten wir stets alle Nöte sehen,
haben uns dessen angenommen und wieder Hoffnung gemeinsam gesehen.
Wer nur vernimmt, was ihm die Pessimisten und Statistiken erzählen,
der muss rechnen mit Misserfolgen und will den letzen Weg schon wählen.
Doch die, die alle Hoffnung noch besitzten, sind immer sofort zu Stelle,
denn bei ihnen, da gibt es keine hoffnungslosen Fälle.
Wie oft in unserm Leben stehen wir in unserm eignen Mist.
Ihn wegzuschaffen geht nicht mehr, und bald ist gekommen des Lebens Frist.
„Was soll ich tun?“, fragt man sich dann, „ich werd´ ja doch nicht jünger.“
Doch selbst noch aus dem größten Mist machen wir den besten Dünger.
Drum gib nicht auf, hör auf zu zweifeln, mache weiter und vertrau.
Wir werden dich nicht enttäuschen, das wissen wir ganz genau.
Wir stehen dir bei, in Sturm und Regen sind wir hier.
Wenn alle dich verlassen mögen, wir sind immer mit dir!
.............................................................................................
Die Selbsthilfegruppen und ihre Mitglieder und Teilnehmer
Liebe Grüße
Rudi


Heilung ist ein individueller Prozess, der sehr stark an das persönliche Bewusstsein gebunden ist. Daher kann kein Mensch einen anderen Menschen heilen sondern immer nur auf dem Weg zu seiner persönlichen Heilung begleiten.

rudiversal.wordpress.com

24 Apr. 2010 21:03
  • thea
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    03 November 2009
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Liebe Gabi,
deine Reaktion verstehe ich gut,aber: nicht aufhören zu kämpfen ! Es kommen wieder bessere Zeiten. Ich stoße mit meinen 40 Jahren so oft an meine Grenzen, obwohl ich doch immer ein Powermensch war. Gut,so ist es eben !!!!!!!!!!!!!!
Aber ich will noch ne Weile hier bleiben,auf diesem Planeten und du doch wohl auch !!!!!!!!!!!!!!!!!!!!
Also,sieh immer das Positive. Messe nicht an dem,was mal war,wo es toll war,sondern an dem,wie es war,als es schlecht war !!!!!!!!
Ärzte sind keine Götter.Vielleicht ist was blöd gelaufen. Also: Dran bleiben !!!!!!!!!!!!!!!!
Versprochen???????????? Nicht mit den Schultern zucken,sondern lächeln und nach vorn schauen !!!!!!!!!!!! Nase in den Wind !!!!!!!!
LG,Thea

24 Apr. 2010 20:34
  • Ela
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Hallöchen Gabi,
habe Dir eben eine private Mail geschrieben und bloss nicht den Kopf hängen lassen :-)

Bin ich nun ein hoffnugsloser Fall ?? wurde erstellt von Gabi
24 Apr. 2010 18:50
  • Gabi
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LiebeLeut, ich kann langsam nicht mehr. Wahr jetzt einige Tage stationiär hatte mal wieder nen starken Infekt und fühlte mich grausam. Meine Beine kribbeln wie sonswas bis in die Oberschenkel. Kann kaum laufen weil alles so rumkribbelt und ich angst hab umzufallen:evil:
benutze wieder meine Krücken. Das MM hat nun meinen Körper nach 8 Jahren in den letzten Wochen ziemlich in den Griff genommen. Nun habe ich weichteilbefall an LWS, Thoraxwand. Das drückt auf den Nervenkanal dadurch das ständige blöde gefühl. Heidelberg will auch erst mal keine Allogene mit mir machen. Ich solle erst wieder die WErte runterbekommen (zur zeit Bendamustin wenn das jetzt nicht anschlägt nochmal Velcade) und dann nochmal versuchen eigene Stammzellen für eine Autologe zu sammeln. Meine drei ladungen sind ja schon weg. Ich bin total enttäuscht von den Herren Doctoren und habe das gefühl die haben mich schon abgeschrieben.
Nächste Woche muss ich mal klären ob das nicht zu betrahlen geht von der Chemo geht der Befall doch auch nicht weg oder ??
zumindendest hab ich keine Schmerzen. Ich kann echt nicht mehr
bald hat sich es ausgekämpft.:bang:
LG Gabi