Hallo Heike,
wenn Du flexibel sein kannst, dann lasst es an Euch herankommen.
Ich bin Angehörige und kann Dir sagen, dass ich verschiedene Sachen gesehen habe.
Sehr geschwächte Patienten in der Klinik, da gehörte anfangs beim ersten Mal mein Mann dazu, aber auch andere, die das gut weggesteckt haben und die wenig bis gar nicht hilfsbedürftig waren.
Bei der zweiten HD ging es meinem Mann bedeutend besser und da hätte ich auch gearbeitet.
Beim ersten Mal allerdings war nicht daran zu denken. Da hat er mich einfach zu sehr gebraucht, auch mental, da er körperlich ziemlich geschwächt war und auch nichts essen wollte. Der Zustand hat sich dann aber daheim jeden Tag etwas mehr zum Guten gewendet. Es ist einfach eine Durststrecke, die man durchgehen muss.
So habe ich es empfunden.
Wie gesagt, bei der zweiten Transplantation waren wir auch schon etwas "cooler", da man ja wusste, was passiert, das hat dann vielleicht auch dazu beigetragen, etwas furchtloser an die Behandlung ranzugehen und hat der Genesung vielleicht auch gut getan.
Reha war auch daheim. Vielleicht ist gerade das gut, weil man sich nichts einfängt, was andere Patienten mitbringen könnten. Grippe, Gürtelrose etc.
Und die gewohnte Umgebung daheim ist ja auch ein stückweit Sicherheit.
Jedenfalls hat sich alles gelohnt. Mein Mann arbeitet wieder ganztags und das sehr gerne.
Alles Gute für Deinen Mann und eine komplikationslose Behandlung.
Ich drück die Daumen
Sabine