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13 Okt. 2019 16:57
  • lisa_kotschi
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    27 Oktober 2009
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Liebe Adele,

es tut mir herzlich leid, dass es so gekommen ist. Ich hoffe, Du konntest noch mit ihm austauschen und Abschied von ihm nehemen.

Fühl Dich umarmt
Lisa

13 Okt. 2019 00:17
  • Adele1
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    01 August 2026
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Er ist leider am 06.06.2019 verstorben....

10 Juni 2018 21:16
  • Adele1
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    01 August 2026
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Hallo!

Vielen Dank für Deine Worte, ja, ich bin so verunsichert, aber Du hast Recht, ein Gespräch unter vier Augen macht "mehr Sinn" und ja, wir sind sehr eng befreundet, ich werde mal gucken, ob ich eine ruhige Minute mit ihm finde.
Nochmals vielen lieben Dank!

10 Juni 2018 15:16
  • Diddlmaus
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    21 Oktober 2012
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Liebe Adele

Ich kann irgendwie mit der Antwort von deinem Freund nicht viel anfangen. Ich weiss nicht, was sie bedeuten soll.

Generell würde ich aber empfehlen, solche "heiklen" Gespräche Aug in Aug zu führen. Das geschriebene Wort lässt noch immer allerlei Deutungsspielraum offen. Und nicht selten erreicht einen eine Nachricht auch in einem Moment, in dem man ganz und gar nicht empfänglich ist, wo es einfach nicht passt.

Vielleicht suchst Du ein ruhiges, direktes Gespräch mit ihm?

Erst danach wirst Du wissen, wie seine Haltung zu einer Zweitmeinung wirklich ist.

Ich setze mal voraus, dass Du eine sehr, sehr enge Freundin des Paares bist, denn ansonsten würde ich mich dahingehend gar nicht einbringen sondern "nur" Hilfe und Dasein anbieten.

Aus eigener Erfahrung weiss ich, dass gutgemeinte Ratschläge in verzweifelten Situationen schnell als besserwisserisch und übergriffig rüberkommen. Deshalb sind sie geschrieben heikel. Wenn man am selben Tisch sitzt, sieht man sich in die Augen, man kann mit Gesten und Tonfall "nachjustieren" und kann so sicherstellen, dass der Gedanke so beim Empfänger ankommt, wie er auch geneint war.


Eine SMS die lautet (so sinngemäss): "willst Du jetzt nicht doch mal...." hat mich auch schonmal wütend gemacht...

Grüsse

"Sometimes gifts come in strange packages"

"Wenn das Leben Dir Zitronen gibt - mach Limonade draus."

"Das Leben geht weiter - auch wenn es humpelt!"

10 Juni 2018 14:56
  • Adele1
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    01 August 2026
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Ja, nachdem nun die Strahlentherapie aufgrund schlechter Blutwerte unterbrochen wurde, habe ich ihm geschrieben, ob er sich nicht mal in einer Klinik gen Süden informieren will, weil die ja auch so viel forschen etc. seine Antwort war: "Haha...genau...Notfall...!!!!"

OK, ich habe es versucht, bleibt mir nichts anderes übrig, als für ihn da zu sein.

Liebe Grüße

07 Juni 2018 10:10
  • Dorothee
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    01 August 2026
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Hallo Adele,
ich kann mich den Worten von Chrisly nur anschließen. (bin selbst "nur" Freundin einer Betroffenen)
Angst macht uns alle erst mal gelähmt. Man steht angewurzelt vor dem Säbelzahntiger, in Schockstarre. Dafür hat uns der liebe Gott aber das Adrenalin geschenkt. Das setzt uns in Bewegung - entweder wir rennen vor dem Säbelzahntiger weg oder wir greifen ihn an. Wär natürlich blöd, den Säbelzahntiger anzugreifen, wenn wir ganz allein da stehen und das auch noch ohne Waffe.
(Das Beispiel mit dem Säbelzahntiger gebrauch ich gern, weil das archaische Verhaltensweisen sind, die wir irgendwie nicht los werden...)

Als Freund oder Angehöriger wär es natürlich wenig hilfreich dem Typen vor dem Säbelzahntiger aus sicherer Entfernung zuzurufen: "Mann, jetzt mach doch mal was! Steh doch nicht einfach so rum"
Besser ist schon, hinzugehen - noch besser mit Waffe in Hand - und gemeinsam weglaufen oder gemeinsam angreifen.

Wenn jemand so verzweifelt ist, dass er Kopf in Sand steckt (damit der Säbelzahntiger schön in den Hintern beißen kann) - dann kann er die Hand, die ausgestreckt ist - also Deine Hand - ja gar nicht sehen. Der kann auch sonst nix sehen - aber Du kannst sehen. Für den Freund.

Ich will damit sagen, dass die Familie nach Deiner Beschreibung eventuell gar nicht in der Lage ist, nach einem anderen Arzt oder Klinik zu gucken oder sich über den Krankheitsstatus und mögliche andere Therapien zu informieren, oder sich mit der Frage zu befassen: "Wie gehts jetzt weiter?"

Da kann es hilfreich sein, wenn Du selbst ein paar Informationen sammelst und sie damit ganz einfühlsam "an die Hand" nimmst - so nach dem Motto "Ich hab da was für euch - wir machen das zusammen". Dann wird aus dem Säbelzahntiger vielleicht nicht gerade eine Mietzekatze, aber er wird kleiner und weniger bedrohlich.
Ich weiß natürlich nicht, wie eng eure Freundschaft ist. Manchmal kann man auch nur dabei sein und die Trauer mittragen.
LG Dorothee