Hallo Uschi,
ich habe die Werte meines Mannes ins Profil gestellt.
Mein Mann ist ein Hochrisikopatient (das bis Du ja erfreulicherweise nicht!!) und was das Myleom betrifft hat er das Stadium II.
Er hat zwei kleine Osteolysen im Kopf, ansonsten sind die Knochen und Nieren o.k.
Damit das mit den Nieren hoffentlich so bleibt koche ich ihm Löwenzahnwurzeltee.
Nun wird bei Dir zunächst die Induktionstherapie beginnen, mein Mann hatte hiervon vier Zyklen. Eine Nebenwirkung war aufgrund des Kortisons ein Schlafdefizit, auch hat er einen Ausschlag bekommen, den ich mit Bepanthensalbe erfolgreich behandelt habe. Er war in den Therapiepausen so fit, dass er auf Sylt Urlaub machen konnte.
Ja, ich habe gehört, dass man nach der Chemo aufpassen sollte, dass man nicht zu viel in der Sonne ist.
Ja, mein Mann war nach der Hochdosistherapie, (zweimal als Risikopatient) schnell wieder fit; er wurde jedesmal nach zweieinhalb Wochen entlassen Die stärkste Nebenwirkung war ein starkes Bauchgrumeln, Ich habe am Anfang viel Rindfleischbrühe und Hühnersuppe gekocht ; nach zwei Tagen nach der Entlassung hatte er sich schon wieder Spargel gewünscht

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Anzumerken ist noch, dass mein Mann bei der ersten Hochdosistherapie eine Blutvergiftung wegen des Halskatheders hatte. Eine Freundin von uns, die Krankenschwester ist, meinte, dies käme wohl wegen des Ganzkörperduschens. Das zweite Mal passte er auf, dass kein Wasser an den Bereich des Halskatheders kam und daraufhin hatte er keine Schwierigkeiten.
Nun muss er noch dieses und nächstes WE Antibiotika nehmen; er sagt, dass er sich dadurch etwas schlaffer fühlt als sonst.
Im Juli geht es in die REHA.
soweit mein Bericht, der natürlich individuell ist.
Versuche das Ganze so positiv an zu gehen, Du hast ja ein Ziel vor Augen! Ich drücke Dir die Daumen, dass alles gut läuft.
herzliche Grüße
Monika