Hallo zusammen,
Im Jahre 2014 wurde bei mir die Diagnose MM Stadium III A festgestellt.
Es waren bereits lt. Konchen CT multiple Osteolysen am Schädel, Wirbelsäule und Becken vorhanden.
Nachdem die Stammzellen gesammelt waren wurde im August und im Oktober 2014 jeweils eine Hochdosis-Chemotherapie mit anschließender Blutstammzelltransplantation (Tandem) durchgeführt.
Die Werte stiegen Anfang 2017, so daß im Juni 2017 die Behandlung mit Daratumumab, Revlimid 25 mg/Dexa eingeleitet wurde.
Seit 11/2017 sind die Werte im grünen Bereich und auch die Immunfixation ist neg.
Seit 12/2017 bekomme ich als Erhaltungstherapie mtl. Daratumumab und Revlimid 10 mg sowie einmal monatlich Xgeva
Diese Therapie soll nun solange dauern bis die Medikamente nicht mehr wirken.
Soweit so GUT.
Im Jan.2018 verließ mein mich bis jetzt betreuender Arzt die Praxis.
Mein jetziger Onkologe meinte, dass es in meiner Situation (bin jetzt 62 Jahre) Vorteile bringen würde, wenn ich nochmals eine Hochdosis-Chemotherapie mit den noch vorhanden Stammzellen machen würde.
Ich wäre dann wieder für einige Zeit „medikamentenfrei „
Und nun wird es richtig spannend: Die Onkologen aus Großhadern meinten, keine dritte Hochdosis-Chemotherapie und weiter so wie bisher und die Spezialisten in Rechts der Isar sagen „dritte Hochdosis-Chemotherapie“
Ergebnis: Ich bin ratloser denn je!
Nun hoffe ich, dass ich von Betroffenen hier einige Informationen und Meinungen bekomme.
Für alles dankbar und viele Grüße
Thomas aus München