Dann hast Du jetzt eine schwere Zeit! Zwei so nahe Angehörige mit solchen Erkrankungen fordert schon sehr. Ich wünsche Dir alles Gute. Pass auch auf, dass Du selbst zur Ruhe kommst, bei so einer Doppelbelastung. Die Psyche ist dabei doch sehr gefordert.
Zu Deiner Frage von vor einigen Tagen (Vorsichtsmaßnahmen):
Ich habe in den ersten 100 Tagen nach meinen beiden autologen Stammzelltransplantationen auf ungeschältes Obst verzichtet.
- Die Regel galt: "alles was gekocht oder geschält werden kann ist erlaubt".
- Kein Schimmelkäse oder Rohmilchkäse, hier galt für mich die Regel: "alles was in der Schwangerschaft verboten ist ist auch hier verboten".
- Zuhause haben wir die Türklinken und Lichtschalter täglich mit Desinfektionstüchern gereinigt (habe aber auch drei Kids, die von der Schule einiges einschleppen könnten und die zweite SZT war im Winter / Infektionszeit).
- Nicht im Raum aufhalten, wenn Staub gesaugt wird und nicht in der Gartenerde wühlen, wegen der Schimmelpilzbelastung.
- Den Biomüll meiden. Damit sollte schon alles gut sein.
- Besuch durfte nur kommen, wenn absolute Infektfreiheit zu garantieren war.
- Menschansammlungen meiden, ich bin deswegen auch nicht einkaufen gegangen.
Für die Hochdosis noch Tipps, um Mundentzündungen zu vermeiden:
- Während die Chemo einläuft und etwa eine Stunde danach Eis lutschen.
- Täglich eine neue, weiche Kinder - Zahnbürste verwenden. Und dreimal täglich den Mund mit Wasser zwei Minuten spülen, besonders aber direkt nach dem Übergeben.
Aber wie schon Ingrid schrieb, macht es jeder anders und die meisten sind gut durch die ersten Wochen gekommen.
Liebe Grüße
Ma