Hallo Mo,
In den letzten 2 Monaten waren auch viele gesunde Leute an schweren und langwierigen Infekten erkrankt. Dass ein geschwächter MM-Patient sich auch was einfängt, ist nicht außergewöhnlich. Eine allgemeine Epidemie bei einem Einzelnen als Therapieversagen zu werten, halte ich für verfrüht.
Wenn er KRD gut vertragen hat und die Pneumonie überwunden ist, dann möchte ich euch Mut zusprechen, die Therapie wieder aufzunehmen.
Wenn die Ärzte davon weiter abraten oder ihr die Kraft habt, ein nahendes Lebensende zu akzeptieren, dann laßt euch genau erklären, welche palliativen Maßnahmen dann gemacht würden und wie konkret die Lebensqualität dadurch besser ausfiele.
Eine harte und emotional fordernde Situation für euch. Alles Gute Gex
Diagnose Smoldering MM 01/14, IgG lambda, FISH t(11;14)
Erste Therapie ab 04/19: Isatuximab + VRd -> PR erreicht
09/20 HD/aSZT sehr gut vertragen und VGPR, danach keine Erhaltungstherapie
Anfang 2023 Rezidiv mit Rippenbrüchen und Osteolyse Schlüsselbein
seit 06/23 Pomalidomid +Dex, wieder PR