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archiv antwortete auf Vortrag ueber MM in Bologna
23 Juni 2009 18:48
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Dies ist eine Antwort zu diesem Thema, verfasst von "Birgit R." am 23. Juni 2009 um 18:48 Uhr. Die Antwort bezieht sich auf den Beitrag von "Rudi S" geschrieben am 20. Juni 2009 um 23:28 Uhr.

Super! Vielen Dank, Rudi

archiv antwortete auf Vortrag ueber MM in Bologna
20 Juni 2009 20:46
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Dies ist eine Antwort zu diesem Thema, verfasst von "Birgit R." am 20. Juni 2009 um 20:46 Uhr. Die Antwort bezieht sich auf den Beitrag von "Rudi S" geschrieben am 20. Juni 2009 um 16:58 Uhr.

Vielen Dank Rudi; da brauche ich etwas Zeit zum Einlesen, aber es scheint wirklich interessant zu sein.
Ich wünsche noch ein schönes Wochenende!

Gruß
Birgit

archiv antwortete auf Vortrag ueber MM in Bologna
20 Juni 2009 16:58
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Dies ist eine Antwort zu diesem Thema, verfasst von "Rudi S" am 20. Juni 2009 um 16:58 Uhr. Die Antwort bezieht sich auf den Beitrag von "Birgit R." geschrieben am 20. Juni 2009 um 11:48 Uhr.

Hallo Birgit,

hier ein Link zu einer Dr. Arbeit. Da kannst du etwas zu IGH CCND1 nachlesen.

---->







deposit.ddb.de/cgi-bin/dokserv?idn=97989...lename=979896304.pdf

archiv antwortete auf Vortrag ueber MM in Bologna
20 Juni 2009 11:48
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Dies ist eine Antwort zu diesem Thema, verfasst von "Birgit R." am 20. Juni 2009 um 11:48 Uhr. Die Antwort bezieht sich auf den Beitrag von "Rudi S" geschrieben am 19. Juni 2009 um 19:55 Uhr.


noch eine Nachfrage zu diesem Thema:
was bedeutet ein IGH-CCND1-Rearrangement in der FISH ohne Deletion D13S25 bzw. des TP53 Gens.

Gruß
Birgit R.

archiv antwortete auf Vortrag ueber MM in Bologna
19 Juni 2009 21:56
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Dies ist eine Antwort zu diesem Thema, verfasst von "sergio" am 19. Juni 2009 um 21:56 Uhr. Die Antwort bezieht sich auf den Beitrag von "sophie" geschrieben am 19. Juni 2009 um 18:34 Uhr.

Sophie,
es ist sehr schwierig, Vergleiche zwischen Patienten anzustellen, da sollte man vorsichtig sein, zu viele Faktoren spielen eine Rolle, die selbst die Aerzte nicht kennen.
Ich war schon nach dem ersten Zyklus in Remission, aber hatte und habe neuropathische Probleme und bange eben, wenn ich Velcade irgendwann wieder nehmen muss dann werde ich ziemliche neuropathische Probleme haben, also auch nicht so toll.

EIne del 13 nach der FISH Methode ist weniger negativ als die del 13 nach der normalen zytogenetischen Methode. Das hat Rudi im ersten Artikel sehr gut beschrieben.
Nach den letzten Erkenntnissen ist man mit del-13 nach del FISH Methode nicht mehr in der Klasse Hochrisiko. Velcade ueberspielt das Risiko.
In einer Studie die gerade in Bologna laeuft, in der VTD im Vergleich zu TD als Induktionstherapie und 2 SZT getestet wird, ist nach Induktionstherapie der prozentuale Anteil der Patienten mit del 13 die eine CR erreichten hoeher als bei den Patienten ohne del-13.
Ist zwar nur eine Studie mit ca. 200 Patienten, aber das gibt es auch.
In deinem Fall solltest du vielleicht mit den Tatsachen die du jetzt erfahren hast und dir klar sind, mit deinem Arzt sprechen und ihn genau diese Fragen stellen. Er sollte in der Lage sein dir praezise und ausfuehrlich zu antworten. Wenn nicht, dann hol dir eine Zweitmeinung ein.
Viele Gruesse und trotzdem positivi bleiben, eine CR die auch lange anhaelt wuenschen wir uns alle, aber wie wir von anderen wissen, kommt man auch mit einer PR gut weiter

sergio





























































archiv antwortete auf Vortrag ueber MM in Bologna
19 Juni 2009 19:55
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Dies ist eine Antwort zu diesem Thema, verfasst von "Rudi S" am 19. Juni 2009 um 19:55 Uhr. Die Antwort bezieht sich auf den Beitrag von "sophie" geschrieben am 19. Juni 2009 um 18:34 Uhr.

Hallo,

Konventionelle Chromosomenanalyse und Fluoreszenz-in-situ-Hybridisierung (FISH)

Im Vergleich zu anderen malignen hämatologischen Erkrankungen zeichnet sich das Plasmozytom in vitro durch eine sehr geringe mitotische Aktivität aus, wodurch die konventionelle Chromosomenuntersuchung erschwert wird und in der Regel nur in 30-40 % der Fälle ein chromosomal aberranter Zellklon nachgewiesen werden kann. Trotzdem sollte sie aber in jedem Fall eine Chromosomenuntersuchung versucht werden, da nur sie - im Falle ihres Gelingens - einen Überblick über sämtliche chromosomale Aberrationen erlaubt. Typischerweise liegt ein sehr komplexer Karyotyp mit mehr als 10 Aberrationen in etwa der Hälfte der Fälle und sogar mehr als 20 Aberrationen in etwa 10 % der Fälle vor.

In Ergänzung zur konventionellen Chromosomendiagnostik gebührt der FISH-Analyse anhand von Interphase-Kernen ein besonderer Stellenwert in der Plasmozytom-Diagnostik. Mit Chromosomen-spezifischen Zentromer-Sonden oder Locus-spezifischen Sonden können bei 88-97 % aller Plasmozytome chromosomale Veränderungen nachgewiesen werden. Diese betreffen am häufigsten Gewinne der Chromosomen 3, 7, 9, 11 und 15 sowie Verluste von Chromosom 1, 13 und 22. Von herausragender prognostischer Bedeutung sind dabei partielle oder komplette Verluste des Chromosoms 13, die in 40-50 % der Fälle nachzuweisen und mit einem aggressiveren Krankheitsverlauf assoziiert sind. Rearrangements der schweren Kette der Immunglobuline (IGH) mit unterschiedlichen Partnergenen sind ebenfalls häufige Ereignisse beim Plasmozytom. Mit bis zu 30 % am häufigsten wird dabei die Translokation t(11;14)(q13;q32), gefolgt von der t(4;14)(p16;q32) in 15-20 % und der t(14;16)(q32;q23) in 2-10 % der Fälle gefunden. Nach den bisher vorliegenden Daten ist die t(11;14) mit einer günstigen Prognose assoziiert, während die t(4;14) und die t(14;16) mit einem eher ungünstigen Krankheitsverlauf einhergehen. Weitere Aberrationen mit prognostischer Relevanz sind 17p- und 11q-Deletionen, welche gleichfalls mittels geeigneter Sonden einer FISH-Analyse zugänglich sind.

Untersuchungsmaterial:
1,5 ml Knochenmark aus der Biopsie