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17 Feb. 2018 16:45 - 17 Feb. 2018 16:49
  • Mapoli
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    18 Juni 2011
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@ Pirjo: So ist es ja leider oft, keine Wirkung ohne Nebenwirkung. Oft wird ja bewusst GvHd herausgekitzelt, um eine positive Wirkung zu erzielen. So schwer das dann ist, wie immer ein Abwägen von noch aushaltbaren Nebenwirkungen gegen die Wirkung.

@ Bigi: Wie Pirjo schon schreibt, wird ja nicht das Knochenmark ausgetauscht. Man hofft, das die neuen Zellen der "fremden" Person nun gegen die kranken Zellen im eigenen Körper kämpfen. Das ist das was der eigenen Körper ja nicht mehr geschafft hat, warum der Patient krank geworden ist. Die neuen Myelomzellen werden vermutlich nicht vom Spenderknochenmark, sondern von den noch im Knochenmark vorhandenen Zellen gebildet. Darum ist es bei einer Transplantation auch so wichtig, vorher die Erkrankung durch eine Vorbehandung (Induktion) so weit wie möglich zurück zu drängen.

Warte doch erst mal ab, was die Lyphozyten Gabe vom Spender bringt. Vielleicht hilft es ja. Ich drücke fest die Daumen. Kann gut verstehen, wie Ihr Euch jetzt fühlt!

LG
Ma
Letzte Änderung: 17 Feb. 2018 16:49 von Mapoli.

17 Feb. 2018 15:59
  • Pirjoinkeri
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    09 Mai 2012
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Also ich bin auch kein Arzt, aber im Grunde ist es so, dass keine hochdosierte Chemotherapie und Bestrahlung 100% aller Myelomzellen des Patienten restlos beseitigen kann. Ein paar Zellen bleiben also auch nach der Konditionierung, davon auch ein paar bösartige - je fortgeschrittener und aggressiver die Krankheit, desto wahrscheinlicher, dass noch Myelomzellen übrig sind. Besonders, weil fast immer eine Miniallo durchgeführt wird. Diese restlichen Myelomzellen können sich dann irgendwannmal vermehren.

Man hofft und setzt ja in der allogenen Transplantation auf den Immuneffekt der Spenderzellen gegen die Zellen des Patienten, in dem die Spenderlymphozyten die als fremd erkannten Blutstammzellen beseitigt. Dies bezeichnet man als "Spender-gegen-Leukämie"- oder "Graft-versus-Leukemia"-Effekt. Leider funktioniert dies halt nicht immer und bei multiplem Myelom häufig recht schlecht.

Wie ist die Chimärismus deines Mannes? Das sagt auch etwas darüber aus, ob das neue System die Ruder übernommen hat.

Vllt helfen die DLis!

Bei mir stiegen die Werte nach 2,5 Jahren, sind aber wieder im Normbereich nach 4 DLis.
Dafür habe ich jetzt eine GvHD (erhöhte Leberwerte und Probleme mit Mundschleimhaut).
Dank des himmlischen Medikaments Kortison schon wieder unter Kontrolle.
Irgendwas ist immer.

Ich wünsche, dass alles noch gut wird.
Es gibt noch viele Möglichkeiten.

VG Pirjo

17 Feb. 2018 15:17
  • Tetti1958
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    27 Dezember 2015
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Liebe Bigi, stelle deine Frage doch dem medizinischen Beirat dieses Forums. Meine Erfahrung ist, dass z.B. Dr. Einsele schnell und kompetent reagiert.
Viel Glück! Kirsten

Et häät noch immer joot jejangen

17 Feb. 2018 14:39
  • bigi
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    03 August 2026
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Ein Hallo an Alle
Ich würde gerne mal eine Frage in die Gruppe stellen in der Hoffnung, das mir die Frage jemand beantworten kann.
Mein Mann ist ja im Sommer 2017 allogen transplantiert worden. Er hat keine Stammzellen sondern Knochenmark bekommen. Sein altes Knochenmark wurde praktisch gegen ein neues, gesundes ,,ausgetauscht". Er produziert ja eigentlich keine Stammzellen mehr über sein altes, krankes Knochenmark, sondern die Stammzellen kommen vom neuen Knochenmark. Wieso kann es sein das über das neue Knochenmark wieder Myelomzellen produziert werden, obwohl er ein neues Blutsystem hat?
In der Hoffnung eine Antwort zu bekommen verbleibe ich mit lieben Grüßen.