Dies ist eine Antwort zu diesem Thema, verfasst von "Beatrice" am 20. Juni 2009 um 12:03 Uhr. Die Antwort bezieht sich auf den Beitrag von "Marika Hoffmann" geschrieben am 19. Juni 2009 um 17:55 Uhr.
Hallo Marika,
ich bin auch ein etwas älteres Semester (64 J) und habe vor 2Jahren eine Tandem SZT durchgemacht. Aber seit einigen Monaten ist ein Rezidiv aufgetreten, so dass ich vor 6 Wochen mit Revlimid + Dexa angefangen habe. Seitdem ging es mir von Tag zu Tag schlechter. Schwindel, Sehstörungen, Übelkeit und eine so exteme Schwäche, dass ich die Treppe fast nicht mehr heraufkomme. (dabei bin ich Mitte April noch durch die Ruinen von Angkor geklettert). Bei mir sind die Reaktion weniger Depressionen als vielmehr Agressionen, was beides aber laut Psychologen die gleiche Wurzel hat. Inzwischen habe ich die Therapie wegen Unwirksamkeit abbrechen müssen und es geht mir etwas besser, aber laufen kann ich immer noch nicht wieder richtig. Nächste Woche werde ich dann mit Velcade anfangen und hoffe, dass es hilft und die Nebenwirkungen etwas weniger gravierend sind. Um meine Agressionen in den Griff zu bekommen, habe ich es mit Hypnose versucht, was auch einen gewissen Erfolg gezeigt hat. Villeicht ist das ja auch ein Weg für deine Mutter?
Alles Gute und herzliche Grüsse aus Paris
Beatrice