Hallo,
ich möchte heute einmal mein persönliches Konzept zur Handhabung der Bisphosphonate vorstellen. Das gilt aber nicht für Patienten mit größeren Schäden am Knochengerüst. Ich habe eine kleine fragliche Stelle im Nacken-Halswirbelbereich (nach mehrmaligen Abschecken per Röntgen und CT nicht sicher eine myelombedingte Schädigung ,eher Abnutzungserscheinungen, davon habe ich noch mehrere,meist Athrosen) Osteolysen sind nicht vorhanden. Ich habe 3 Jahre Aredia hinter mir, erst 4 Wochen, jetzt seit 1,5 Jahren alle 3 Monate.
Prof.Dr.Einsele riet mir in dieser Situation Aredia auszusetzen, solange keine weiteren Schäden auftauchen. Mein Onkologe möchte auf Grund der fraglichen Stelle im Nacken-Wirbelbereich erst noch mit 3 -monatigem Abstand weitermachen. Auf Grund möglicher Nebenwirkungen habe ich mich jetzt zu einem Ausschleichkonzept durchgerungen:
ab jetzt Abstand 5 Monate, dann 8 Monate, dann 1 Jahr und Schluss,
immer unter der Voraussetzung mein Knochenstatus bleibt so.
Dafür verwende ich folgende natürliche Mittel:
1. Stets Bewegung und Sport (Ausdauer) in freier Natur, gut für die Knochen, Don hat in seinem Block sogar von Marathonläufen gesprochen, die ihm anscheinend gut tun.
2. Mindestens 1-2 Stunden Aufenthalt in der Sonne, wenn sie scheint
(in den letzten Tagen hier in Norddeutschland immer häufiger!)
das versorgt mich mit Vitamin D
3. Substitution mit Calcium und Vitamin D während der Dexa-Phase
4. Calciumreiche Ernährung jederzeit
Nebenbei erwähnt nehme ich ja für das MM Weihrauch (ich hatte davon hier berichtet und werde weiterhin informieren)
Zusätzlich auch noch Mariendistel (Legolan), weil bei mir der GGT nach Kortisontherapie (alle 3-4 Wochen 4Tage 24mgDexa) immer im Grenzbereich ist (52 bis 67, Norm ist 55)
Wie gesagt, dass ist sicherlich nur etwas für Patienten mit keinen oder nur geringen Schäden am Skelett- und Knochensystem.
Gruß
bernd