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GiselaKöenig antwortete auf Diese Medikamente verringern die Knochendichte
07 Apr. 2010 20:13
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    26 Oktober 2009
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Lieber Rudi,

was von Dir geschrieben wird ist sicherlich nicht naiv, nur Dein erster Beitrag zu diesem Thema konnte ich so nicht akzeptieren, da diese Aussage nicht richtig war.
Das bei der Kontrolle der Schilddrüse heutzutage das TSH basal bestimmt wird ist mir bekannt. Es handelt sich um einen Laborwert. Spricht man von Test, so handelt es sich um den TRH Test der aber nur noch bei ganz bestimmten Fragestellungen (um nicht zu sagen überhaupt nicht mehr) durchgeführt. In diesem Fall wird dem Pat. Blut abgenommen und anschließend TRH meistens nasal verabreicht. 30 Min später wird wieder Blut abgenommen und der Wert TSH basal (vor Gabe von TRH) und der Wert nach Gabe von TRH im Labor bestimmt. Die Auswertung würde hier jetzt zu weit führen.
Ich sprache nicht davon das FT4 und FT3 als Kontrolle durchgeführt wird, sondern habe diese Schilddrüsenhormone lediglich aufgeführt als Gegenteil vom Jod. Völlig richtig, es wird der TSH basal Wert im Labor zur Kontrolle bestimmt.

Genau so ist es, wie du schreibst, der TSH Wert sollte unter Medikation im unteren Normbereich liegen. Somit liegen auch die Werte für FT3 und FT4 in der Norm, nichts anderes habe ich gesagt.

Wurde denn mal abgeklärt warum Dein TSH basal ohne Medikation so niedrig ist?

Ultraschall oder Szintigramm oder evtl. Laborfehler?

Du könntest auch über die Jahre eine Autonomie entwickelt haben.

Im übrigen habe ich keinen Zweifel daran, dass Du und die Ärzte in Tübingen alles im Griff haben. Das habe ich nie angezweifelt.

Viele liebe Grüße

Gisela

:wink::wink:

07 Apr. 2010 15:08
  • rudi
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    23 Oktober 2009
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Hallo Margret und Gisela,
manchmal scheint das von mir geschriebene ein bißchen naiv zu sein, aber ich und die Ärzte haben alles im Blickfeld. So auch meinen TSH Wert, der seit eingen Jahren regelmäßig bei den MM-Kontrollen mitgemessen wird.

Der TSH-Test ist ein empfindlicher und sicherer Test.
Zum Ausschluß einer primären Hypothyreose wird der TSH-Wert im Blut bestimmt. Ein erhöhter TSH-Spiegel weist eine Schilddrüsenunterfunktion nach. Dieser Test ist sehr viel empfindlicher, als die Messung von Schilddrüsenhormonen. Der Grund ist: Fällt der Wert des freien T4 um den Faktor 2, so führt das zur Zunahme von TSH um den Faktor 100

Zur Substitution einer Hypothyreose sollte der TSH Wert im Serum im Normbereich eingestellt werden (0,4-2,5 mU/L). Der Wert sollte 0,3 mU/L nicht unterschreiten. Dann würde man zuviel L-Thyroxin nehmen. Und das wäre dann auch für den Knochenstoffwechsel negativ.

Am 24.8.2001 wurde mal gemessen. Da habe ich immer täglich 100 ug L-Thyroxin genommen:
FT4 = 1,8 ng/L
FT3 = 367pg/L (0,367 ng/L)
TSH = 0,23 mU/L (also kleiner 0,3 , d.h. zuviel L-Thyroxin !!)

Die letzen zwei Jahre hatte ich immer einen TSH zwischen 0,48 und 0,67 mU/L. (am 3.6.2008 sogar mal 0,26 also kleiner 0,3 !)

Also sollte der TSH mal höher als sagen wir mal 1,5 und maximal höher als der obere Ref-Bereich (Uni-Tübingen) von 2,5 mU/L sein, dann müßte ich wieder regelmäßig L-Tyroxin nehmen - keine Frage !

Fazit:
Bei L-Thyroxin Einnahme sollte der TSH Wert nicht unter 0,3 mU/L absinken, sonst nimmt man zuviel L-Thyroxin ein. Die Dosis muß dann verringert werden.

LG
Rudi




Heilung ist ein individueller Prozess, der sehr stark an das persönliche Bewusstsein gebunden ist. Daher kann kein Mensch einen anderen Menschen heilen sondern immer nur auf dem Weg zu seiner persönlichen Heilung begleiten.

rudiversal.wordpress.com

GiselaKöenig antwortete auf Diese Medikamente verringern die Knochendichte
07 Apr. 2010 11:20
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    26 Oktober 2009
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Lieber Rudi,

Jod und L-Thyroxin sind zwei paar Stiefel. Wir sprachen von Schilddrüsenhomonen das sind T4 und T3 und die freien Hormone die im Blut direkt zur Verfügung stehen FT4 und FT3. L-Thyroxin ist T4 (ein reines Schilddrüsenhormon.),hat mit dem der Einnahme von Jod erstmal gar nichts zu tun. Es gibt dann auch Präparate die sind gemischt Schilddrüsenhormone und Jod wie z.B. Jodthyrox usw. .Wir sprachen aber von den reinen Schilddrüsenhormonen. Die Aufnahme von Jod durch Medikamente oder Nahrungsmittel ist ein andere Baustelle.

Rudi schreibt:
"Ich habe nur eine Seite aus dem Internet zitiert".

Leider ist aber nicht alles richtig was so im Internet geschrieben wird.

Viele liebe Grüße


Gisela







07 Apr. 2010 01:51
  • rudi
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    23 Oktober 2009
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Ich habe nur eine Aussage einer Internetseite zitiert. Die Schilddrüse produziert Jod und wenns nicht reicht muß Jod zugegeben werden.
Und dazu werden auch Salze und andere Lebnsmittel schon mit Jod angrreichert um einer "Jodmangelerkrankung" vorzubeugen.
Jemand hat mal recherschiert und folgendes behauptet:

Wussten Sie eigentlich...
...dass Deutschland die meisten jodhaltigen Heilquellen hat? Damit dürfte man es wirklich nicht als Jodmangelgebiet bezeichnen, nicht wahr?

...dass Jod krebserregend ist? Jod erhöht die Nitrosaminbildung um mindestens das 6-fache, und erhöht damit grundsätzlich die Krebsgefahr. Eine erfolgreiche Krebsdiät muss deshalb immer ohne künstliche Jodzusätze sein.

... dass schon jeder 10. Aknepatient eine Jodakne hat, Tendenz steigend? Jodpickel sind schmerzhaft und hinterlassen tiefe Narben.

... dass eine Dauerbehandlung mit Jod und Jodiden zu psychischer Depression, Nervosität, Schlaflosigkeit und sexueller Impotenz führen kann? Insider nennen das Jodsalz deshalb auch "Eunuchensalz!"

...dass Jod auch aus giftigen Industrieabfällen (z.B. Druckfarben, Katalysatoren und Röntgenkontrastmitteln) recycelt wird und über Düngung möglicherweise in den Nahrungskreislauf gelangen kann?
(siehe Bonner Stadtanzeiger vom 12. Nov. 1996 und ust.iw.uni-halle.de )

... dass in den meisten Mineralfuttergemischen für unser Vieh - auch für Geflügel - Jod ist? Damit sind bereits die Ausgangsprodukte wie Milch, Sahne, Joghurt, Quark, Fleisch, Eier etc. hochjodiert, ohne Deklaration.

... dass Jod eine latente Tuberkulose reaktivieren kann? Nicht umsonst ist die Tuberkulose - auch beim Vieh, dessen Futter ebenfalls jodiert wird - wieder auf dem Vormarsch.

...dass Jod Herzrasen, Herzstolpern, Herzrhythmusstörungen und sogar Herzinfarkt auslösen kann? Beim Jod-Herzinfarkt kommt es infolge einer allergischen Reaktion im Blut zu einem totalen Verschluss der arteriellen Blutbahn, auch bei nicht verengten Arterien.

... dass der durch Jod ausgelöste anaphylaktische Schock zu 98% tödlich verläuft? Jodallergiker leben in Deutschland mit den fast vollständig jodierten Lebensmitteln in steter Todesgefahr.

... dass jeder durch zuviel Jod zum Jodallergiker werden kann? Ganz plötzlich, sozusagen über Nacht.

... dass über 16% der Bevölkerung durch die Jodierung schwere gesundheitliche Schäden erlitten haben? Tendenz steigend, es wird ja weiter jodiert.

... dass das Gesundheitsministerium argumentiert, diese Gesundheitsschädigungen seien ja nur geringfügig und im Interesse der Volksgesundheit zu verantworten?

Leiden Sie vielleicht unter Kopfschmerzen, Zappelbeinen, Schlafstörungen Schweißausbrüchen, Lichtempfindlichkeit, Nachtblindheit, Bluthochdruck, Durchfällen, Angst- und Panikattacken, Haarausfall, geschwollenen Augenlidern und häufigen grippalen Infekten?

Kennen Sie das Produkthaftungsgesetz? Danach sollen Gesundheitsschädigungen durch Schadstoffe in Lebensmitteln verhindert werden, ehe sie eintreten, und nicht erst, nachdem sie passiert sind.

Wenn man dieses Gesetz beim Wort nähme - dürfte es keine Jodierung geben, die ja nachweislich auch zu schweren und schwersten Gesundheitsschäden führt. Tod nicht ausgeschlossen.

Heilung ist ein individueller Prozess, der sehr stark an das persönliche Bewusstsein gebunden ist. Daher kann kein Mensch einen anderen Menschen heilen sondern immer nur auf dem Weg zu seiner persönlichen Heilung begleiten.

rudiversal.wordpress.com

GiselaKöenig antwortete auf Diese Medikamente verringern die Knochendichte
06 Apr. 2010 14:10
  • GiselaKöenig
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Lieber Rudi,

ich kann mich der Meinung von Magret nur anschließen(!!!) und noch etwas ergänzen. Schilddrüsenhomone sind lebensnotwendig, nicht nur für die Schilddrüse selbst, sondern für den ganzen Körper und seine Funktionen. Die Aussage, dass man von Schilddrüsenhormonen Osteoporose usw. bekommen kann ist so nicht richtig. Von Prof. Pfannenstiel (der Schilddrüsenspezialist in Fachkreisen schlechthin) hat darüber Studien durchgeführt und ist zu dem Ergebnis gekommen, dass zuviel an SD-Hormonen zu Osteoporose führen kann. Daher ist eine regelmäßige Kontrolle notwendig. Was du gemacht hast, einfach die Hormone vergessen oder abgesetzt ist sehr gefährlich. Sicher sagst Du jetzt, es ist nichts passiert, mir geht es gut!? Wann ist deine SD das letzte Mal untersucht worden? Wenn Du Pech hast, ist diese wieder gewachsen und führt, nicht von heute auf morgen, aber irgenwann dazu, dass sie, die Schilddrüse auf deine Speiseröhre oder Luftröhre drückt, oder sich nach außen hin vergrößert, oder Knoten bildet usw. und dann!? Ja dann wirst du wieder operiert. Ist das nicht gefährlich? Bitte nicht böse sein, aber ich mußte so deutlich werden.

Viele Grüße

Gisela

06 Apr. 2010 11:32
  • Margret
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...können die Knochendichte verringern: ...

Hallo Rudi, eben: "Können" - nicht müssen...

.... Die letzen Jahre habe ich aus Bequemlichkeit die Tabletten nur noch ab und zu mal genommen. Ein Bauchgefühl sagte mir: "Nimm nicht zuviel künstliche Hormone - wer weiß ob das mit MM zusammen gut ist?"

Bei allem Respekt, lieber Rudi, aber ein Medikament "aus Bequemlichkeit" abzusetzen, ist gefährlich! Ich nehme täglich mein L-Thyroxin (die Unbequemlichkeit besteht übrigens aus dem Runterschlucken einer winzig kleinen Tablette) und lasse 1 x jährlich ärztlich prüfen, ob die Einnahme weiter erforderlich ist. Wenn deine Schilddrüse auf das Thyroxin verzichten muss, das sie dringend für ihre Funktion benötigt, muss sie doppelt und dreifach arbeiten - das kann auf Dauer zu schweren Schäden der Schilddrüse führen, im schlimmsten Fall sogar zu einer bösartigen Veränderung.

Es handelt sich übrigens nicht um "künstliche Hormone", im Sinne von "alles aus Chemie". Die pharmazeutisch hergestellten Hormone haben chemisch betrachtet die genau gleiche Zusammensetzung, den genau gleichen Aufbau. Sie füllen ja nur auf, was der Körper aus eigener Kraft nicht schafft.

Die Argumentation überrascht mich ohnehin: "Künstliche" Hormone sind also schlecht - obwohl der Körper genau diese Hormone ja selbst herstellt. Die (teilweise unbekannten) Wirkstoffe aus allen möglichen Pülverchen, Kügelchen, Vitaminen, Enzymen und Tees sind aber nicht schlecht, obwohl dies dem Körper unbekannte Substanzen sind??? Das scheint mir nicht logisch...

Wer übrigens auf sein ärzlich verordnetes Heaprin zur Blutverdünnung verzichtet, begibt sich in Lebensgefahr. Er stirbt dann an einem Herzinfarkt, einer Thrombose oder einem Schlaganfall, hat aber zum Todeszeitpunkt prima feste Knochen. Super! :bang:

Ja fast jedes "Präparat" hat eben seine gewissen "Nebenwirkungen"

Irrtum, Rudi. Alles hat eine Wirkung und eine Nebenwirkung. Wirklich alles. Es ist 1.) eine Frage der Dosierung und 2.) eine Frage der Risikoabwägung. Bei jedem Medikament, bei jeder Substanz. Hast du dir mal den Beipackzettel von Aspirin angesehen? Die geschilderten Nebenwirkungen reichen für mehrere Todesarten...

Letztlich ist es vielleicht auch eine Frage der Glaubwürdigkeit. Wenn ich in deiner Aufstellung "Vitamin A" lese, so frage ich mich, ob ernsthaft der normale nahrungsbedingte Verzehr von Vitamin A schädlich sein kann. Wenn das so wäre, müssten alle Kaninchen zwar prima sehen können, aber butterweiche Knochen haben. Dem scheint aber nicht so zu sein... :wink:

Entschuldige bitte meine erheiterte Anwandlung, aber man kann sich auch "zu Tode fürchten" und überall Gefahren sehen. Die größte Gefahr ist ohnehin das Leben selbst - es endet mit absoluter Sicherheit tödlich. Mal so betrachtet...

Nichts für ungut.

Liebe Grüße,
Margret

P.S.: Die Zitierfunktion klappt technisch heute nicht, daher habe ich Rudi's Text kursiv dargestellt.