Hallo Steffi,
niemand "muss" Tabletten (Revlimid und co.) nehmen,schon gar nicht wenn die Werte stimmen.
Ich hatte 2010 zwei autologe und danach nur eine gute Remission und es galt abzuwägen,Erhaltung ja oder nein.
Die Leipziger Ärzte und auch mein Onkologe waren der Meinung,keine Erhaltung.
Es gab dann die Meinung,dass Revlimid lieber für später aufzuheben,was ich nun seit 2 Jahren bekomme.
Und wenn es dein Vater nicht gut verträgt,dann würde ich es ablehnen und abwarten was passiert. Es gibt zig Beispiele,auch hier im Forum,die haben eine autologe gemacht und sind ohne Erhaltung auch noch Jahre danach ohne Therapie.
Was den "Knochentropf" angeht herrscht hier im Forum auch immer die Meinung,"Immer rein damit,es ist für uns ein muss"
Auch hier gilt abzuwägen,wie ist der Knochenstatus? Sind Löcher in den Knochen,wie ist die Knochendichte?
Ich habe ein Jahr Bisis bekommen und als wir sahen,die Löcher sind verschwunden,haben wir es sofort abgesetzt.
Heiner schreibt nach neuesten wissenschaftlichen Erkenntnissen hilft es gegen das Myelom. Das wird schon seit vielen Jahren behauptet. Da frage ich mich,warum bekommen viele Patienten, die nur Bisphosphonate nehmen, ein Rezidiv?
Also fragt nach wie der Knochenstatus ist und entscheidet für euch selbst. Keine Löcher, Knochentropf fraglich. Dazu Knochendichte Ok, Knochentropf weg.
Knochendichte müsst ihr evtl. selbst bezahlen und kostet 60 Euro. Verschrieben bekommt ihr es mit Sicherheit vom Endokrinologen,dann in einer Radiologie nachfragen wer es über die Krankenkasse abrechnet.
Und bitte den Thread über das Vitamin D lesen,den Wert bestimmen lassen und loslegen. Das ist für die Knochen wichtiger und notwendiger.
Wie gesagt,dass ist meine Meinung zu eurem "Problem",ich lebe seit 7,5 Jahren mit dem Myelom und habe schon einiges erlebt,würde aber alles wieder so machen wie ich es gemacht habe.
Alles Gute