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06 Okt. 2017 13:48
  • christine
  • 0 Beiträge seit
    06 August 2026
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Ich würde Revlimid als Erhaltung auch nur nehmen, wenn es keine Nebenwirkungen oder nur sehr leicht zu beherrschende gibt.

Neuerdings (2010 gabs die noch nicht) besagen Studienergebnisse, dass eine Erhaltungstherapie die behandlungsfreie Zeit und auch das Gesamtüberleben verlängert.

Schönes Wochenende.

02 Okt. 2017 11:35
  • Karsten
  • Offline
  • 482 Beiträge seit
    22 April 2010
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Hallo Steffi,

niemand "muss" Tabletten (Revlimid und co.) nehmen,schon gar nicht wenn die Werte stimmen.
Ich hatte 2010 zwei autologe und danach nur eine gute Remission und es galt abzuwägen,Erhaltung ja oder nein.
Die Leipziger Ärzte und auch mein Onkologe waren der Meinung,keine Erhaltung.
Es gab dann die Meinung,dass Revlimid lieber für später aufzuheben,was ich nun seit 2 Jahren bekomme.
Und wenn es dein Vater nicht gut verträgt,dann würde ich es ablehnen und abwarten was passiert. Es gibt zig Beispiele,auch hier im Forum,die haben eine autologe gemacht und sind ohne Erhaltung auch noch Jahre danach ohne Therapie.
Was den "Knochentropf" angeht herrscht hier im Forum auch immer die Meinung,"Immer rein damit,es ist für uns ein muss"
Auch hier gilt abzuwägen,wie ist der Knochenstatus? Sind Löcher in den Knochen,wie ist die Knochendichte?
Ich habe ein Jahr Bisis bekommen und als wir sahen,die Löcher sind verschwunden,haben wir es sofort abgesetzt.
Heiner schreibt nach neuesten wissenschaftlichen Erkenntnissen hilft es gegen das Myelom. Das wird schon seit vielen Jahren behauptet. Da frage ich mich,warum bekommen viele Patienten, die nur Bisphosphonate nehmen, ein Rezidiv?
Also fragt nach wie der Knochenstatus ist und entscheidet für euch selbst. Keine Löcher, Knochentropf fraglich. Dazu Knochendichte Ok, Knochentropf weg.
Knochendichte müsst ihr evtl. selbst bezahlen und kostet 60 Euro. Verschrieben bekommt ihr es mit Sicherheit vom Endokrinologen,dann in einer Radiologie nachfragen wer es über die Krankenkasse abrechnet.
Und bitte den Thread über das Vitamin D lesen,den Wert bestimmen lassen und loslegen. Das ist für die Knochen wichtiger und notwendiger.
Wie gesagt,dass ist meine Meinung zu eurem "Problem",ich lebe seit 7,5 Jahren mit dem Myelom und habe schon einiges erlebt,würde aber alles wieder so machen wie ich es gemacht habe.

Alles Gute

28 Sep. 2017 10:06
  • Heiner61
  • 0 Beiträge seit
    06 August 2026
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Hallo Steffi,
nach der HD-Chemo mit autologer SZT folgt in der Regel eine Erhaltungstherapie mit Revlimid (Lenalidomid). Also keine Sorge, das ist völlig normal! Der Immunmodulator Lenalidomid wirkt auf vielfältige Weise gegen das MM; er sorgt dafür, das der Knochenmarkkrebs vorläufig nicht zurückkommt. Revlimid wird meist über einen Zeitraum von 2-3 Jahren bis zum Auftreten stärkerer Nebenwirkungen/Unverträglichkeit gegeben. Danach steht ein ganzes Regime weiterer Mittel zur Verfügung, vertraut da Eurem Hämatologen/Onkologen. Mit dem Knochentropf meinst Du vermutlich eine Zometa-Kurzinfusion. Auch die wird Eurem Vater gut tun, denn dieses Bisphosphonat sorgt neben der Verbesserung der Knochenstabilität nach neuesten Erkenntnissen auch für eine "Anti-Tumorwirkung". Die Nebenwirkungen des Revlimids halten sich bei niedriger Dosierung in Grenzen. Ich nehme den Immunmodualator seit Mitte März 2017; erst mit 10 mg, ab Anfang August 2017 mit 5 mg. Und zwar täglich ohne Pause und in Kombination mit 1 x wöchentlich Dexamethason 8 mg. Einmal pro Monat zusätzlich eine Zometa-Infusion. Als Nebenwirkungen des Revlimids treten bei mir (erträgliche) Störungen im Magen-Darm-Bereich und gelegentliche Waden-/Muskelkrämpfe auf (Tipp: Dagegen hilft eine preiswerte Magnesium-Brausetablette aus dem Drogeriemarkt). Die Blutwerte sind derzeit stabil am oberen Ende des Normalbereichs.

LG und Eurem Vater alles Gute
Heiner

P.S.: Ich (56) habe mich nach der Diagnose in 12/2015 bewusst (aus persönlichen Gründen: pflegebedürftige Mutter) gegen die HD-Chemo mit autologer SZT entschieden. Nach der Initial-Chemo nach dem VCD-Schema und einjähriger Therapiepause nun direkt die Erhaltungstherapie nach dem RD-Schema (Revlimid/Dexamethason), mit dem ich gut "fahre".

28 Sep. 2017 07:24
  • Steffi09
  • Autor
  • 0 Beiträge seit
    06 August 2026
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Hallo Ihr lieben,

die Hochdosis ist jetzt knapp 5 monate her.

Die Blutwerte sind wohl ok.
Trotzdem muss unser Vati jetzt wieder 10mg Chemotabletten (levamid oder so ähnlich, bin mir nicht sicher) nehmen.

Damals gleich nach der ersten Diagnose waren es 20 mg.

Knochentropf hat er auch 0.5 stunden bekommen.

Nun meine Frage:

Muss er wieder diese tabletten nehmen damit der Krebs nicht zurück kommt?
Und wird es ihm dann wieder so schlecht gehen?
Abgeschlagenheit, Gewichtsverlust, Appetitlosigkeit?

Lg und danke für eure Hilfe!