Lieber christer,
mal kurz vorweg: Die Befürchtung, sich hier lächerlich zu machen, sollten wir erst gar nicht aufkommen lassen.
Zum Thema: Eine Nierentransplantation würde einem MM-Patienen vermutlich nichts nützen, weil schon in kürzester Zeit auch die Kanälchen der neuen Niere von den Lk verstopft würde. (Nicht zu vergessen: Der neue Dialysefilter kann (!) Lk ausfiltern - er verhindert aber nicht, dass immer wieder neue Lk gebildet werden.) Es wäre daher aus meiner Sicht ethisch nicht vertretbar, ein gesundes Spenderorgan sinnlos zu opfern, zumal der eklatante Mangel an dringend benötigten Spenderorganen unverändert besteht.
Abgesehen davon würden wahrscheinlich MM-Patienten eine Nierentransplantation gar nicht überleben. Es ist immerhin ein ausserordentlich großer Eingriff mit nicht zu unterschätzenden Risiken. Lebenslang müssen Mredikamente zur Unterdrückung der Abstoßungsreaktion genommen werden. (Wie wir eben in einem von "Rudi" eingestellten link lesen konnten, können die notwendigen Medikamte, die die Abstoßungsreaktion unterdrücken sollen, ein MM auslösen.)
Mein Fazit: Medizinisch waghalsig, ethisch fragwürdig.
Liebe Grüße,
Margret
Bei der Gelegenheit wiederhole ich aber nochmals meine schon mehrfach geäußerte Bitte an alle gesunden Angehörigen von MM-Patienten - auch auf die Gefahr hin, damit jemandem auf die Nerven zu gehen :oops: :
Bitte spendet Blut, sofern ihr es gesundheitlich könnt!
www.drk-blutspende.de/blutspendetermine/
Bitte kümmert euch um einen Organspendeausweis - ausfüllen, ausdrucken, einstecken!
organspendeausweis.biz/Organspendeausweis.pdf