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30 März 2010 20:05
  • carina
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Hallo in die Runde,
kann Margret nur zustimmen. Wenn die Nieren noch keinen allzugroßen Schaden erlitten haben, kommt man mit viel Glück wieder von der Dialyse weg. Ich war da für sechs Wochen dran und kann auch nur sagen, daß ist die Hölle, da waren die 2 autologen und die allogene ein Kindergeburtstag gegen. Zum Glück sind nach den 6 Wochen meine Nierchen wieder angesprungen, mein Krea bewegt sich zwar immer zwischen 1,1 und 1,2 aber da kann man lt. Prof. komfortabel mit leben.............................
LG Andrea.

29 März 2010 23:12
  • rudi
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Und hier noch ein Artikel, indem das Verfahren und die Erfahrungen beschrieben sind.
www.dimdi.de/dynamic/de/klassi/downloadc...-dialyse-winkler.pdf

Heilung ist ein individueller Prozess, der sehr stark an das persönliche Bewusstsein gebunden ist. Daher kann kein Mensch einen anderen Menschen heilen sondern immer nur auf dem Weg zu seiner persönlichen Heilung begleiten.

rudiversal.wordpress.com

29 März 2010 23:10
  • Margret
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Nochmals kurz "Halb-Fachliches" zu den neuen Dialysefiltern:

Bei jeder Dialyse werden ohnehin Filter eingesetzt. Es ist für den Ablauf der Dialyse also völlig unerheblich, ob man einen Standardfilter oder den neuen Filter benutzt. Die Private Krankenkasse würde den Einsatz problemlos bezahlen. Für die Gesetzliche kann ich nichts sagen, das müsste man bei Bedarf abklären. Da aber dieser Filter die hohen Kosten einer lebenslangen Dialyse ersparen kann, unterstelle ich, dass aus Kosten- und Vernunftgründen der Filtereinsatz bezahlt wird.

Der Filter kann sowohl prophylaktisch bei beginnenden Nierenproblemen eingesetzt werden, als auch noch nach Beginn der Dialysepflicht. Wie hoch die Chance ist, dann noch die Nierenfunktion retten oder verbessern zu können, sollen die aktuell laufenden Studien ergeben. Durch den Hersteller gemachte Untersuchungen vor Markteinführung machen aber Hoffnung.

Allen MM-bedingten Nierenpatienten/Angehörigen kann ich nur erneut raten, sich mit dem Thema vertraut zu machen.


29 März 2010 22:43
  • rudi
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    23 Oktober 2009
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Liebe Margret,
nach so langer Niereninsuffizienz ist die Sache wirklich nicht so einfach mit dem Herausfiltern der Leichtketten und einer dann zu erwrtenden wenigstens leichten Besserung der Nieren.
Wurde bei deinem Mann schon mal dieses Verfahren angewendet in den letzten Jahren oder vor kurzem?
"Leichtketten-Elimination mittels großporiger Hämodialysefilter bei Plasmozytompatienten (HCO Membran)"

Durch die Standarddialyse werden so gut wie keine Leichtketten herausgefiltert.

Die Frage ist eben, wie lange hilft ein einmaliges Herausfiltern bei der Reduzierung der Leichtketten im Serum und wie oft müsste demnach dieses Verfahren wiederholt werden.
Wird es überhaupt durchgeführt bei chronischer terminaler Niereninsuffizenz bzw. bezahlen es die Kassen?

Hier eine Information der Uniklinik Tübingen mit Ansprechpartnern für eine 2. Meinung per email oder Telefonat.

www.medizin.uni-tuebingen.de/Forschung/S...dialyse-p-11026.html

Wahrscheinlich habt ihr das sowieso schon alles mit den Ärzten durchgesprochen, aber eine andere Meinung von einer anderen Klinik kostet ja nichts.

Viel Kraft und Hoffnung wünsche ich
Liebe Güße
Rudi

Heilung ist ein individueller Prozess, der sehr stark an das persönliche Bewusstsein gebunden ist. Daher kann kein Mensch einen anderen Menschen heilen sondern immer nur auf dem Weg zu seiner persönlichen Heilung begleiten.

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29 März 2010 16:44
  • KretaKater
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Liebe Margret,

das wäre jetzt z.B. ein Thema, das einen eigenen Beitrag unter "Therapien" verdienen würde. Ich finde es so wichtig, alles was man präventiv unternehmen kann, zu fördern.
Leider ist unsere Medizinkultur immer noch zu sehr auf das Reparieren aus.

LG
Britta

29 März 2010 16:41
  • sophie
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Liebe Margret,

es tut mir so leid.
Ich hatte auch das Problem. Die Revlimidtherapie hat nicht gewirkt.
Meine Leichtketten erreichten 11.000 und ich war kurz vor Nieren-
versagen.
Gott sei Dank hatte ich den Termin bei Prof.Einsele, der mich gleich da behalten hat und an der Dialyse legen wollte.
Sofort wurde erstmal mit einer neuen Therapie angefangen.
Ich lag da 1 Woche. Ich hatte Glück. Der Kreawert ist schon runter und die Leichtketten auch.
Die Therapie ist wie folgt:
Velcade 1,3mg Tag 1,4,8,11
Doxorubicin 9 mg Tag 1 über 24 Stunden
Dexa 40 mg Tag,1,2,4,5,8,9,11,12

Heute ist der 1. Zyklus am Ende. Habe alles gut vertragen.
Am 8. 4 fahre ich wieder nach Würzburg für den 2. Zyklus.

Danach will er eine 2. autologe und anschließend
die allogene machen.
Ich wünsche Euch alles Gute für die Entscheidung.

Liebe Grüße
Sophie
___
geändert von "Christer"