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  • Danni78
  • Autor
  • 0 Beiträge seit
    04 August 2026
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Hallo Mich!

Habe am Montag mit meinem zweiten Zyklus VCD gestartet, und wollte mich an dieser Stelle einmal für deinen guten Tipp bedanken. Habe im Rahmen der Rücksprache mit meinem Doc auch nach Emend verlangt, welches er mir auch direkt vor der Infusion noch verabreicht hat. Danach noch eine Tablette am Folgetag und am Dritten. Zusammen mit ein wenig Ondansetron hat es in Bezug auf die Übelkeit und das Erbrechen erheblich etwas zum Positiven bewirkt. Ich musste mich nicht ein einziges Mal übergeben. :)

Leider ist mein sonstiges Wohlbefinden eher auf dem Tiefpunkt, vermutlich liegt es in der Tat am Cyclophosphamid, was ich unwahrscheinlich schlecht vertrage. Ich bin extrem abgeschlagen, schwindelig und schläfrig, auch das Dexa bringt kaum Aktivität zu Tage, außer zeitweise Schweißausbrüche und Herzrasen. Hoffe, das wird die nächsten Tage besser.
Mein Bauch sieht durch die subkutanen Spritzen mittlerweile auch ziemlich ramponiert aus, aber so lange es noch geht, möchte ich die intravenöse Vergabe von Bortezomib vermeiden.

Alles Gute und viele Grüße
Danni

  • Mich78
  • 0 Beiträge seit
    04 August 2026
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Hallo Danni,

bei mir ging's vor gut 3 Jahren auch mit VCD los.
Die ersten Tage waren stationär im Krankenhaus.
Die Übelkeit und auch den Rest würde ich auf das Cyclophosphamid schieben.
In der ersten Runde wurde auf "Übelkeitshemmer" erstmal weitgehend verzichtet, um zu sehen wie gut ich es wohl vertrage. Stunden nach der Infusion ( in der Nacht) war dann extreme Übelkeit da. Bis dann die Mittelchen gegen Übelkeit wirkten dauerte es dann einige Zeit.
Mir hat Emend geholfen.
Meine restlichen 4 Zyklen mit VCD waren ambulant. Hab dann immer am Tag mit dem Cyclophosphamid und an den beiden Tagen danach je eine Tablette Emend genommen und vertrug alles ziemlich gut.

In der Zeit der Therapie war ich so gut es ging aktiv, aber ganz normal zu arbeiten wäre sicher nicht gegangen.
Auch an schlechteren Tagen hab ich immer versucht nicht nur rumzuhängen, sonst gewöhnt man sich zu sehr dran und es wird dann auch an guten Tagen nicht so leicht sich zu motivieren.

Bei meinen Ärzten und Schwestern fühlte ich mich übrigens immer in besten Händen.
Ich bin der Meinung, dass dies auch ganz wichtig ist.

Für Deine weiteren Behandlungen mit VCD wünsche ich Dir alles Gute.

Vielleicht fragst mal nach Emend bei deinen Onkologen. Hat bei mir echt toll geholfen und ich hab während der Therapie auch sonst nichts weiter gegen Übelkeit gemommen.

Schöner Gruß
Mich

  • Danni78
  • Autor
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    04 August 2026
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Hallo zusammen,

vielen lieben Dank für Euer Feedback! :-) Ist wirklich interessant und freut mich, wenn ich über Eure individuellen Erfahrungen lesen darf.
Bei mir gehts übernächste Woche mit dem nächsten Zyklus wieder los. Mal sehen, wie es sich diesmal verhält. Ich hoffe besser... ;-)

Alles Gute Euch!
LG Danni78

12 Juni 2017 23:29
  • christine
  • 0 Beiträge seit
    04 August 2026
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Meine Vorschreiberinnen haben ja schon das wichtigste geschrieben - außer den möglichen klinischen Nebenwirkungen kommt sicher auch ein dem Zusammenbruch ähnlicher Zustand dazu: Man hatte jetzt so lange Angst vor, und Bedenken wegen der Therapie - die Anspannung fällt ab und man ist nur noch unendlich müde.

Außerdem finde ich Ärzte, die immer alles mögliche "noch nie" gehört haben, und deren "andere" Patienten im Dauerlauf ankommen und in der Mittagspause ihre Chemo abholen ... puh - schlichtweg "......"

Mein erster Arzt war auch so; der erzählte von einem seiner Patienten, der eine Woche nach Stammzellrückgabe schon wieder Marathon lief- da der Vergleich so dramatisch war, fühlte ich mich noch schlechter! Die Mitte war sozusagen verschoben!

Allles Gute - ich hoffe, dass die zweite Runde besser geht!
C

12 Juni 2017 18:43
  • Angela 55
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    30 Juni 2016
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Lieber Danni,
Bei meiner VCD Therapie ging es mir vor allem an den Tagen wo Cyclophosphamid (C) dazu kam nicht gut. Dieses Mittel verursachte bei mir Verdauungs- und Magenprobleme und machte sehr müde. Ich kann mich gut erinnern, dass dann nur noch gekochte Kartoffeln pur auf dem Speisplan standen; wenn überhaupt gegessen werden konnte. MCP hatte bei mir den gleichen Effekt wie Du beschrieben hast. Ondansetron half relativ gut. Leider reagiert jeder anders auf die Medis und deshalb ist es schwer einen Rat zu geben.
Ich wünsche Dir, dass Deine Ärzte die Probleme in den Griff bekommen und trotzdem guten Erfolg mit der Therapie!
L.G. Angela

  • Mapoli
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    18 Juni 2011
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Hallo Danni,

kann es sein, dass es sich bei Deinen Beschwerden vielleicht um ein Tumorlyse Syndrom handelt? Ich habe bei meiner KRD Behandlung am Anfang auch sehr große Propleme gehabt (Fieber, Schüttelfrost, sehr schlapp - konnte über längere Zeit nicht alleine das Bett verlassen). Auch da haben mir vorher immer alles gesagt: das ist eine problemlose Behandlung, manche gehen sogar arbeiten. Ich habe gedacht, bei mir läuft etwas falsch.

Mein Arzt in Würzburg sagte mir, es sei vermutlich eine Tumorlyse gewesen. Es wird dabei sehr schnell sehr viel Tumorgewebe abgebaut und der Körper kommt damit nicht so gut klar. Manchmal zeigt sich das auch mit Übelkeit und Erbrechen. Die hatte ich zum Glück nicht (nur einmal kurz im Taxi auf der Rückfahrt).

Liebe Grüße und gute Besserung.
Ma