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klaus99 antwortete auf Methadon zur Krebsbehandlung
28 Okt. 2019 13:47
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Hallo zusammen,
mal wieder was Neues zu dem Thema:

Forscher untersuchen Wirkung von Methadon gegen Krebs

www.spiegel.de/gesundheit/diagnose/metha...n-ulm-a-1293642.html

Gruß Klaus

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Dorothee antwortete auf Methadon zur Krebsbehandlung
01 Sep. 2018 11:47
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Bezug: Fragen im Induktionstherapie - Thread.
Hallo,
Fall eines Glioblastoms (schnell wachsender und schnell tödlicher Hirntumor) in geschäftlicher Bekanntschaft. Mann, unter 50 J., an Glioblastom erkrankt. Der Tumor wurde chemotherapeutisch behandelt, das Wachstum hat sich verzögert. Nach 1 Jahr war das Tumorwachstum trotz Chemo nicht aufzuhalten und er wurde palliativ (Prognose: wenige Wochen) behandelt.
Die Familien nahm Kontakt mit der Uni Ulm auf - und hat tatsächlich einen der wenigen Ärzte gefunden, die für eine Methadon-Verordnung offen waren. Das Methadon (in Verbindung mit weiterer Chemo) hat die Tumormasse so stark zurückgedrängt, dass er wieder Lebensqualität hatte und sogar mit seiner Familie in Urlaub (in den letzten, leider) fahren konnte.
Allerdings nicht für lange Zeit - aber die Behandlung mit Methadon hat ihm und seiner Familie immerhin 1 Jahr Leben in guter Qualität geschenkt.
Das ist natürlich nur ein Fallbeispiel. es gibt garantiert Fälle, in denen es nix genutzt hat. Aber das ist ja häufig so, auch bei anerkannten Therapien.
Methadon ist natürlich unglaublich preiswert. Möglicherweise ein Grund, warum keine exzessive Forschung/Studien über die Einsatz- und Kombinationsmöglichkeiten bei der begleitenden Tumor-/Chemotherapie betrieben wird.

LG Dorothee

klaus99 antwortete auf Methadon zur Krebsbehandlung
07 Aug. 2017 15:51
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Hallo zusammen,

hier ein interessanter Artikel aus dem Hamburger Abendblatt von heute zu diesem Thema:

www.abendblatt.de/ratgeber/gesundheit/ar...r-Krebstherapie.html

Gruß
Klaus

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Mapoli antwortete auf Methadon zur Krebsbehandlung
03 Aug. 2017 16:00
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Hallo Ihr lieben Mitpatienten und Angehörigen.

Habe eben gelesen, dass es am 16.08.2017 auf ARD in der Sendung "Plusminus" einen Beitrag zu Methadon bei Krebserkrankungen geben wird. Vermutlich wird es ja nicht uns Myelompatienten betreffen, aber könnte ja trotzdem den einen oder anderen interessieren.

LG
Ma

mmpatient antwortete auf Methadon zur Krebsbehandlung
31 Juli 2017 17:51
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Danke Rosemarie, genauso habe ich das gemeint.

Rosemarie antwortete auf Methadon zur Krebsbehandlung
31 Juli 2017 15:00
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Hallo Nina,

habe dies heir die letzen Tage mit verfolgt. Nun möchte ich Dir doch auch dazu schreiben.
Ich hatte jetzt 12 Woche nach HD und Stammzeltransplantation schon wieder Anstieg des Paraproteins und der Leichtketten. Vor 3 Wochen nun war die Gelegenheit mit Prof. Einsele zu reden. Sein Angebot war Daratumumab, Pomalidomid und Dexamethason. Da ich in der letzten Therapie Rev./Dex nicht mehr auf das Revlimid angesprochen habe. Die anderen neuen und zugelassenen Mittel drücken wohl alle zusätzlich die Blutbildung. Deshalb die Entscheidung für Darartumumab. Du schreibst, dass Dein Vater sich nicht mehr viel bewegt. Das kenne ich aus der Zeit vor meiner HD. Ich hatte eine Panzytopenie das bedeutet alle Gruppen, die Leukozyten, Throbozyten und HB waren im Keller. Mit solchen Werten bewegt man sich nicht mehr gerne, es geht auf die Herzleistung und alles ist nur noch beschwerlich. Ich bekam Transfusionen und kurzzeitig war dann mein Befinden besser.
Wie sind den die Werte Deines Vaters? Revlimid war bei mir zum Multiplen Myelom für die schlechte bis nicht mehr vorhandene Blutbildung verantwortlich. Es sollte dann frühzeitig abgesetzt werden. Bei Thrombos unter 30.
Doch nun mein eigentlicher Rat.Nehmt so schnell wie möglich mit Prof. Dr. Einsele bzw. Prof. Goldschmidt Kontakt auf. Ich hatte innerhalb 3 Tage einen Termin bekommen da es dringend war. Ich schätze bei Deinem Vater ist dies genau so. Bitte nicht warten da sich nichts verbessert. Die Spezialisten können die Lage einschätzen und dann handeln. Sie haben auch schon noch einige Trümpfe im Ärmel.
Ich wünsche Dir viel Erfolg! Zum Aufgeben ist es noch zu früh.

Herzliche Grüße Rosemarie

....und bitte in eines der großen Zentren gehen. Habe es gerade wieder erlebt, dass selbst die Uniklinik zu zögerlich ist mehrere Medikamente zu verschreiben. Obwohl Ihrer Meinung mein Myelom sehr agressiv geworden ist. Da braucht Dein Vater auch Dich an der Seite zum hinstehen und einfordern!!!