Hallo Christine,
zum Thema Bifis: Ich werde als Deutsche in Österreich behandelt. Ich wundere mich deshalb auch über die Preise, weil in Österreich Zometa angeblich mehr kostet, als Bondronat und man hier einfach das gibt, was die Deutschen Krankenkassen bezahlen. Das ist zwar manchmal etwas langwierig, weil man für bestimmte Behandlungen und Medikamente immer vorher einen Antrag auf Kostenübernahme bei der Kasse stellen muss, aber man gewöhnt sich an vieles. Die Alternative für mich wäre, mich in München behandeln zu lassen, das sind aber rund 1,5 Stunden mehr Fahrzeit als nach Salzburg. Da bin ich mit dem Auto in 15 Min.
Zum anderem Thema "Arbeit: Es ist so, dass mir zuhause, trotz vielen Besuchen von Freunden und Kollegen, manchmal fast die Decke auf den Kopf fällt. Körperlich fühle ich mich gut. Ich gehe schon wieder dreimal die Woche zur Krankengymnastik und Wassertreten, das tut mir gut. Außerdem hab ich meinen Hund, der mich auf Trab hält, obwohl ich hier manchmal meinen inneren Schweinehund bekämpfen muss. Mein Chef hat mir angeboten zuerst mal nur zwei, drei oder vier Stunden zu arbeiten, je nachdem, was ich bewältigen kann. Die Wegstrecke dorthin sind 10 Gehminuten...vielleicht jetzt auch 15 Minuten. Machbar! Und, ich habe auch vorher schon einiges von zuhause aus erledigt und so werde ich das wieder machen. Die Büroarbeit ist bei uns auch keine körperlich stark beanspruchte Arbeit, da ist mehr Hirnleistung gefragt. Und da seh ich für mich eher das Problem. Ich kann mich oft schwer konzentrieren und es passiert mir zuhause oft, dass ich am PC einschlafe. Aber ich denke, wenn ich es nicht versuche, dann weiß ich auch nicht, ob ich es schaffen würde. Mir ist schon klar, dass Auslandseinsätze, wie in der Vergangenheit, nun erst mal passé sind. Ich arbeite mich halt jetzt Stück für Stück vor, vielleicht kann ich dann mal wieder zum Feierabend unserem Hausberg vor der Tür(Predigtstuhl 1600 Meter) hochlaufen. Derzeit schmerzt mir die Seele, weil ich vom Esszimmer aus die Seilbahn im Blick hab und meine Skier im Keller unbenutzt stehen bleiben müssen. Aber ich bin ein unverbesserlicher Optimist und das hat mir schon in vielen Krisen gut geholfen. So nach dem Motto: "Wenn man bis zum Hals in der Sch..ße steckt, sollte man den Kopf nicht hängen lassen."
Viele liebe Grüße aus Bayern nach Oslo
Anna M.
Glaube an Wunder, Liebe und Glück! Schau nach vorn und nicht zurück!
Das Wunder blieb aus....verstorben am 05.01.2019