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Ulli62 antwortete auf Kortisonentzug
15 Dez. 2016 13:36
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    03 August 2026
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Hallo,
ja, so ist es - es bröselt einem die Knochen weg und ich habe schrecklich viele und arge Nebenwirkungen. Aber die Alternative zum Kortison hieß bisher immer: aufhören zu Atmen. Es gibt Leute, die wegen Asthma so wie ich hoch dosierte Inhalate und noch höhere Dosen syst. Kortison nehmen müssen.
Ein Myelom habe ich nicht, ich habe halt nur hier im Forum von Leuten gelesen, die überhaupt über einen so langen Zeitraum Kortison genommen haben.
Aber ich nehme jetzt erstmal - außer mit meinem Lungenarzt - Kontakt mit der Uniklinik auf. Mal sehen, was die so sagen.
Vielen Dank jedenfalls für die Antwort.
LG, Ulli

Ulli62 antwortete auf Kortisonentzug
15 Dez. 2016 13:31
  • Ulli62
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    03 August 2026
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Vielen Dank, Klaus.
Der Arzt hat mir das ja so aufgetragen, ich hatte ja selber meine Zweifel, aber eigentlich ist er sehr kompetent. Wagnis ist das richtige Wort und mir fehlt ein wenig der Mut, gerade weil ich aus so vielen Versuchen weiß, wie's mir gehen wird. Mir ging es eher um Tipps, wie man die Entzugserscheinungen dämpfen kann. So richtig viel Brauchbares fällt mir nicht ein und ich bekomme auch nichts von anderen zu hören.
Aber ich habe selber schon daran gedacht, bei der Uniklinik in Erlangen anzufragen. Das mach ich jetzt auch.
Nochmals danke und viele Grüße, Ulli

joseph antwortete auf Kortisonentzug
15 Dez. 2016 13:16
  • joseph
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    03 August 2026
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Hallo Ulli

Willkommen im Forum

Frage : hast du ein Multiples Myelom, eventuel mit Knochneneinfluss ? ===> dass ich neben meiner Atemnot auch "Ganzkörperschmerzen" haben werde, als hätte mich ein Pferd getreten.

Wurde die Ursache nie geklärt ? ====> ich muss wegen schwerem Asthma viele Medikamente nehmen, u.a auch schon seit über 13 Jahren systemisches Kortison
kann mir schlecht vorstellen, dass man, dieses seit 13 Jahren mit rund 70mg Kortison pro Woche behandelt , da bröseln einem ja die Knochen weg

LG

Joseph

Ado antwortete auf Kortisonentzug
15 Dez. 2016 12:24
  • Ado
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    21 August 2016
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Hallo,

hier sollten eigentlich die Ärzte die richtigen Verhaltensweisen beim Ausschleichen aufstellen. Bei der Länge der Einnahme von 10mg halte ich es für absolut gewagt, einfach die Medikation abzusetzen.
Mein Hausarzt hatte mich mal mangels Kenntnis in den kalten Entzug geschickt. Ein außerordentlich unangenehme Erinnerung. Die Uni-Klinik in TÜ hat mir dann in der Folge einen Fahrplan aufgesetzt. Diese Reduzierung zog sich über viele Wochen.
Kurzum: Sprich mit den Ärzten, die sollten Ahnung haben. Einen Körper, der auf eine externe Zufuhr des Hormons eingestellt ist, reagiert u.U. überaus heftig, d.h. die Folgen sind nicht nur unangenehm. Sie können sehr gefährlich werden.
www.medicalforum.ch/docs/smf/2014/20/de/smf_01922.pdf

Viel Erfolg und wenig Nebenwirkungen!!

Mit einem Gruß
Klaus

Kortisonentzug wurde erstellt von Ulli62
15 Dez. 2016 11:10
  • Ulli62
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    03 August 2026
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Hallo,
ich muss wegen schwerem Asthma viele Medikamente nehmen, u.a auch schon seit über 13 Jahren systemisches Kortison. Zuerst 5, dann seit einigen Jahren 10 mg tägl. Um jetzt evtl. auf ein neues Medikament umgestellt zu werden, das mir das Kortison erspart, muss ich zunächst einen aktuellen Bluttest sowie Pricktest machen lassen, durch den meine Allergien nachgewiesen werden. Solche Tests sind aber nur wirklich aussagekräftig, wenn ich vorher zumindest 3-4 Tage lang keinerlei Kortison mehr nehme. Nur hier habe ich im Forum Kommentare gesehen von Leuten, die ähnliches kennne.
Keine Sorge, ich hab's all die Jahre versucht, ohne dass es geklappt hätte, und ich weiß ich muss mich langsam rausschleichen, aber für diese Aktion soll es auch mal ausnahmsweise ein bisschen schneller gehen. Ich weiß außerdem, dass ich neben meiner Atemnot auch "Ganzkörperschmerzen" haben werde, als hätte mich ein Pferd getreten. Kann mir jemand Tipps geben, was ich tun kann, um diese körperlichen Beschwerden zu dämpfen oder eben leichter zu überstehen? Ich habe mir schon Teufelskralle beschafft, es sollten aber halt keine Sachen sein, die die Entzündungswerte bzw. IgE-Werte im Blut großartig beeinflussen würden.
Vielen Dank schon mal für Kommentare.
LG, Ulli