generell gilt weiterhin, dass wir hochrisikopatienten von der statistik her so gut wie keine chance haben, zu den sogenannten langzeitüberlebenden mm-patienten zu gehören.
durch die sogenannten "neuen medikamente" (revlimid, bortezomib) gibt es aber auch für uns hochrisikopatienten erhebliche verbesserungen.
ich selbst habe z. b. "c-myc" und dadurch sehr aggressive tumorzellen. daher schaffte ich es seit meiner diagnose zu xmas 2013 (trotz auto-allo-tandem-transplantation) leider nie in die komplettremission.
nach einer nunmehr fast 10 jahre alten statistik hätte ich mit c-myc nur eine 30-prozentige wahrscheinlichkeit gehabt, das zweite krankheitsjahr zu überleben. die neuen medis fanden aber erst danach verwendung und seitdem sind die alten statistiken nicht mehr brauchbar.
ich selbst befinde mich seit einem jahr in einer erhaltungstherapie mit revlimid. meine werte sind durchaus zufriedenstellend, meine lebensqualität ist ok.
dank der "neuen medikamente" lebe ich noch und nehme alles mit was geht. ich bin ein großer optimist und bereite mich schon auf das kommende weihnachtsfest vor. vorher wird es im november noch in den urlaub nach marokko gehen. für das frühjahr 2017 ist nochmal spanien gebucht. das leben will gelebt sein, solange es machbar ist.
ich bin froh, dass es die "neuen medikamente" gibt und inzwischen auch die sogenannten "neu-neu-medikamente" (carfilzomib, darzalex, elotuzumab u.s.w.). das bringt auch uns hochrisikopatienten etwas mehr zeit und jeder monat zählt