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KretaKater antwortete auf Aredia auch in längeren Abständen?
20 März 2010 00:28
  • KretaKater
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. . . das mit den Kiefernekrosen hat angeblich seine Ursache im anderen Aufbau, bzw. Knochenstoffwechsel der Kieferknochen. Von ähnlichen Veränderungen im übrigen Skelett habe ich bislang nichts gehört. Hier mal etwas Wissenschaftliches, trotzdem gut verständlich:
www.med-college.de/de/wiki/artikel.php?id=496&lan=1

Allerdings wird gerne das Thema Nierenschädigung unterschlagen, was ich als ziemlich fahrlässig empfinde - gerade bei MM-Patienten.

Bei der Frage, ob nun ein bestimmtes Bisphosphonat mit mehr Risiken behaftet ist als ein anderes, darf man aber nicht vergessen, dass es einige Bifis gibt, die noch nicht so lange am Markt sind und deshalb liegen da unter Umständen noch nicht so viele dokumentierte Fälle von Kiefernekrose vor. Auch haben nicht alle Bifis in Amerika eine Zulassung, so dass auch da die statistischen Erhebungen etwas verzerrt werden.

LG
Britta

19 März 2010 18:23
  • rudi
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    23 Oktober 2009
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Hallo Bernd,
das "ausschleichen" der BIFIS ist garkeine so schlechte Idee von Dir.
Osteoporose Patienten erhalten in der Regel BIFIS einmal im Jahr zur Vorbeugung.
Hallo Elisea,
ich habe mal gelesen, das man auch durch die BIFIS selbst Knochenschmerzen bekommen kann.
Wenn man z.B die BIFIS absetzt (wie es Bernd jetzt machen soll), dann kann man viele Monate bis Jahre später noch ab und zu Knochenschmerzen davon bekommen bzw. "Nachwirkungen" spüren.
Das wird man aber dann kaum feststellen bzw. beweisen können von was die Schmerzen jetzt kommen.

Was nach dem Absetzen der BIFIS überhaupt langfristig in den Knochen abgeht, das möchte ich gerne wissen bzw. mal erforscht haben. Ob es da dann "kontraproduktive Spätschäden" (z.B. Nekrosen - nicht nur im Kiefer!)
geben kann. Hat da schon jemand was in der Literatur (internet) gefunden??
LG

Heilung ist ein individueller Prozess, der sehr stark an das persönliche Bewusstsein gebunden ist. Daher kann kein Mensch einen anderen Menschen heilen sondern immer nur auf dem Weg zu seiner persönlichen Heilung begleiten.

rudiversal.wordpress.com

elisea antwortete auf Aredia auch in längeren Abständen?
19 März 2010 17:54
  • elisea
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Hallo Bernd,

habe noch folgenden Gedankengang vergessen: Die Schmerzen im Rücken, das Steiferwerden der Beine und die Schmerzen in der Schulter habe ich bisher immer auf den Krebs an sich iund die allgemeinen Knochenauswirkungen geschoben. An eine Auswirkung von den Bisphos habe ich noch gar nicht gedacht.(eigentlich logisch, weil sie nur auf einen Knochenbaustein wirken, den anderen blockieren--- das muß bei mir das alternde Hirn sein, es nicht zu bedenken) Dann befindet man sich also in einem weiteren Dilemma.
Nein, ich glaube bei mir sind es außerdem die Sehnen, Muskulatur und Bänder, die sich nach dem Titanimplantat 2004/2007 in der WS und der wesentlich weniger gewordenen Bewegun g häufiger bemerkbar machen.
Werde jetzt mal öfter ins Forum gehen, um die Probleme anderer zu lesen, das gibt viele Ansatzpunkte für das Arztgespräch, falls ich mich dann auch traue, die überlasteten Ärzte anzusprechen.
Gruß Elisea

elisea antwortete auf Aredia auch in längeren Abständen?
19 März 2010 17:36
  • elisea
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Hallo Bernd,
ich bekomme seit 2004 Bisphosphonate, erst 3 Jahre ca. Zometa und dann las ich in einem Fachbeitrag aus Österreich glaube ich, daß Pamidronat weniger Osteonekrosen zur Folge haben soll. Daraufhin bat ich um Umstellun g auf Pamidronat und bekomme es alle 4 Wochen bis heute. Ob es so häufig sein muß, weiß der Geier; ich will vertrauen, denn ich habe absolut keine Ahnung von med. Dingen.
Hinzufügen muß ich allerdings, daß meine MM-Diagnose durch einen total vom MM zerfressenen Wirbel, d.h. dessen Einbruch ins Rückenmark gefunden worden ist. Ich werde demnächst mal beim Onko nachfragen. Denke aber, wegen Osteolysen in der Wirbelsäule oder der allgemeinen Gefahr werde ich nicht von den monatlichen Infusionen loskommen.
#Hat ein anderer B. auch so viele Jahre so häufige Infusionen ? Würde mich mal interessieren.
Endlich Sonne hier an der Küste, Gruß an alle
Elisea

Aredia auch in längeren Abständen? wurde erstellt von bernd
16 März 2010 17:27
  • bernd
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Hallo,

bei meinem Besuch bei Prof.Dr.Einsele riet dieser mir, Aredia jetzt abzusetzen. Ich habe es seit Beginn 2007, erst monatlich bis 2008, dann 3-monatlich bis Anfang 2010 genommen.
Mein Onkologe möchte es gern noch 3-monatlich weiter verwenden,
weil ich eine kleine Auffälligkeit im Nackenwirbelbereich (CT) hatte, was entweder auf Verschleiß oder "alter Osteolyse" zurückzuführen ist.
Es macht mir so keine Probleme, außer, wenn ich lange Zeit am P/C sitze.
Gibt es eigentlich unter euch welche, die bei Bisphosphonaten auch andere Zeiträume wählen: alle 6 Monate oder 1x im Jahr?
Das wäre für mich ja ein ausschleichender Weg.

Vielen Dank und Gruß

bernd