Hallo zusammen,
ich will kurz unsere Situation schildern. Habe neulich zwar schon einige Worte an Rudi gerichtet und will mich nun an alle richten.
Mein Vater (82) hat vor 2 Jahren die Diagnose MM bekommen. Es war ähnlich wie bei Shiggy1984's Mutter, 2 Wirbel sahen aus wie Schweizer Käse. Die OP verlief sehr gut, die Wirbel wurden mit Metall fixiert. Das war zwar chirurgisch sicher anspruchsvoll, aber ansich folgenlos.
Darauf folgten jedoch pausenlos Therapien mit Imnovid, Revlimid und momentan sind wir bei Carfilzomid jeweils mit Dexa angekommen. Nebenwirkungen wie Schwäche, Müdigkeit, Hüftschmerzen, Kurzatmigkeit etc. sind spürbar, aber wohl erträglich. Hier im Forum hatte ich voriges Jahr über Vitamin D gelesen und der Onkologe hat die Gabe von 20000 E 1x pro Woche befürwortet.
Vor zwei Wochen hatte mein Vater einen Darmdurchbruch nach der 3. Sitzung Carfilzomid/Dexa. Die Therapie wurde zugunsten der Wundheilung und des Imunsystem abgebrochen. Die Blutwerte und Nierenwerte sind komischerweise nach 2 Wochen Pause nicht wirklich schlecht geworden. Am Tag 14 nach der OP hat er wieder Rasen gemäht. Nun ist bei uns gerade Thema Nr. 1, ob diese Chemo mit Carfilzomid wirklich der richtige Weg ist.
Zwei Dinge beschäftigen mich zudem:
1. Wie kommt man an einen Termin in Heidelberg (Dr. Goldschmidt) im Myelom Zentrum? Sind die Wartezeiten lang?
Ich wäre hier über Erfahrungen froh, bevor ich mich gegebenenfalls am Telefon abwimmeln lasse.
2. Kennt jemand die naturheilkundliche Kombination Cissus quadrangularis & Methylsulfonylmethan?
Ich bin heute zufällig in einem Börsenforum auf diese Kombi gestossen und sie deckt genau das Beschwerdebild von MM ab - mit der Knochen- und Eiweissproblematik und der schwindenden Muskelkraft.
Liebe Grüsse
Andrea
Letzte Änderung: 05 Sep. 2016 00:43 von Rea. Begründung: Rechtschreibkorrektur