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16 Juli 2016 00:52
  • kaktusengel
  • Autor
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    03 August 2026
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Hallo Margret,
leider hat es meinen Vater doch recht erwischt. Seit gestern ist er auf der Intensivstation zur Überwachung, weil er hohes Fieber bekam und sich die Flüssigkeitssubstitution dort besser kontrollieren lässt - aufgrund der Dialysepflicht ist das ja nicht so unproblematisch. Leider bekommt er immer wieder neue Fieberschübe, alles deutet auf einen viralen Infekt hin. Die Leukos sind momentan erst bei 100 nach der ST.
Ich war die Einzige, die zu Besuch kam, da meine Eltern in Bamberg wohnen. Zur psychischen Unterstützung meines Vaters ist nun meine Mutter bei uns für ein paar Tage.
Bin auf einen Artikel vom RKI (Robert-Koch-Institut) gestoßen, lt. Studien gibt es keinen Hinweis, dass es mit Schutzkleidung weniger Infektionen gibt als ohne. Daher reicht ein Mundschutz.
Wie dem auch sei, ich hätte lieber noch einen Kittel zusätzlich angezogen. Vielleicht aber auch, weil ich es als Krankenschw. so gewöhnt bin.
Liebe Grüße
Claudia

14 Juli 2016 14:39
  • Emi
  • Offline
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    17 Dezember 2015
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Bei meinem Mann (Augsburg):
Mundschutz bei Besuchern, keine Kittel. Kinder unter 12 Jahren durften nicht rein, Patient hätte sie aber vor der Station treffen dürfen. Patient mit mundschutz ab Stationsausgang. Draußen im Park hätte er ihn abnehmen können. Ihm wurde empfohlen, nicht während der Stoßzeiten rauszugehen, da er den Aufzug mit allen Besuchern hätte benutzen müssen. Kritischste stelle lt. Personal.
Personal: mundschutz und Handschuhe. Kittel glaube ich nur bei den kritischen Phasen (mephalangabe, stammzellengabe).
Hände desinfizieren überall und ständig. Alle, Besucher, Personal und Patient.

Kontrolliert oder angemahnt würden wir nicht, mein Mann ist öfters ohne mundschutz in der Klinik spazierengegangen B)

Nur ich hab ihn alle drei Tage besucht. Kurz. Kontakt sonst via Skype.

LG

Emi

We don't know how strong we are until being strong is the only choice we have.

14 Juli 2016 13:49
  • Hackelberri
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    03 August 2026
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Hallo Claudia,
Ich war bezüglich der Hygienemaßnahmen am Anfang auch etwas verunsichert (um nicht zu sagen fast panisch), da ich mir eher so einen Hochsicherheitstrakt mit Einzelhaft und quasi Ganzkörperdesinfektion vorgestellt habe. Hier im Forum wurde ich eines besseren belehrt und auch die Ärzte haben mich beruhigt.
Größtenteils fängt man sich wohl auch nicht bei anderen Menschen was ein, sondern es sind eher körpereigene Keime/Bakterien, die der Körper plötzlich nicht mehr verträgt.

Mein Mann liegt im Klinikum Großhadern auf einer ganz normalen Station im Dreibettzimmer. Mundschutz muss man anlegen, Hände desinfizieren, aber keinen Kittel tragen.
Wenn er das Zimmer verlässt muss/soll er selbst einen Mundschutz tragen.

Schöne Grüße und alles Gute
Carola

14 Juli 2016 13:05
  • Margret
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    03 August 2026
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Dass die Maßnahmen von Klinik zu Klinik verschieden sind, ist unbestritten. Neben den Maßnahmen der Klinik hat aber doch jeder seinen gesunden Menschenverstand, den man unabhängig davon einsetzen darf!

Es handelt sich nur um eine relativ kurze Zeit der besonderen Gefährdung und vom Gelingen der SZT hängt für das (Über)Leben so viel ab - da kann man sich doch mal zurücknehmen! Zumal es vielen Patienten ohnehin nicht sehr gut geht und sie froh sind, auch mal ihre Ruhe zu haben. Die moderne Technik bietet doch mit Handy, Laptop, Skype und Whatsapp reichlich Kontaktmöglichkeiten, die man als Alternative einsetzen kann.

Ich habe mir für ein paar Euros im Sanitätshaus wegwerfbare Überzieher für die Schuhe geholt (möchte gar nicht wissen, was man an den Schuhsohlen so reinschleppt), den von der Klinik bereitgestellten Mundschutz brav getragen und mir immer gründlich die Hände desinfiziert. Auf weiteren Besuch durch die Familie & Co haben wir in der kurzen und bedeutsamen Phase verzichtet, statt dessen die moderne Technik genutzt.

Auch diese Phase geht vorüber - hoffentlich mit bestem Ergebnis.

14 Juli 2016 12:41 - 14 Juli 2016 12:42
  • christine
  • 0 Beiträge seit
    03 August 2026
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Hallo Claudia,

ich habe die HD i Norwegen "bekommen, gemacht" oder "ertragen"und hier habe ich nie einen Arzt oder Patienten mit Mundschutz gesehen - ausser bei der Melphalangabe und Stammzellrückgabe.

Hände desinfizieren tun natürlich alle. Ich würde vor vielen Besuchen trotzdem abraten. Engste Familie reicht und die müssen ja nun nicht über dem Patienten "hängen" und sollten auch nur kommen, wenn sie keine ansteckenden Treffen hinter sich haben. KiGa finde ich auch grenzwertig..... Aber eine erwachsene Tochter die mit dem Flugzeug anreist, den Zug nimmt, über den vollen Bahnhof rennt und dann ihren Vater herzlich umarmt, "hat es womöglich auch schon in sich". :blink:
Letzte Änderung: 14 Juli 2016 12:42 von christine.

14 Juli 2016 08:56
  • Rosemarie
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    18 November 2009
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Hallo Claudia,

meine Erfahrung war, das Pflegepersonal, der Reinigungsdienst , die Ärzte und auch die Besucher, die ich auf meinen Mann beschränkte. Alle mussten Mundschutz, Kittel und Handschuhe tragen wenn sie in mein Zimmer kamen. Für mich selbst war nur Mundschutzpflicht wenn ich mein Zimmer verließ. Ich war in einer Klinik 5 Min. von einem See entfernt. Am See bzw. draußen durfte ich den Munschutz entfernen. Ich hatte draußen ja keinen engen Kontakt zu anderen Menschen. Laut Aussage des Arztes war die Ansteckungsgefahr in der Klinik und durch Besucher am größten. Das war auch der Grund weshalb ich die ganze Klinkzeit, dies waren 16 Tage meine Kinder bat mich nicht zu besuchen. Da die Enkelkinder immer etwas aus dem Kindergarten mitbringen konnten. Auch ich kam durch diese Phase ohne Infektion durch. Hatte aber auch keine Angst vor Ansteckung. Ich war so viel wie möglich draußen was mir selbst sehr gut tat. Anscheinend gibt es auch von Klink zu Klinik unterschiede was diese Maßnahmen betrift. wobei ich denke dass es hier sicher auch allgemeine Empfehlungen gibt, die allgemein gültig sind. Wenn Du irgendwie Bedenken hast dann besprich das doch mit den Verantwortlichen in der Klink.
Ich wünsche Dir und Deinem Mann, dass Ihr da gut durch kommt. Vermutlich bin ich da schon sehr resistent, was Keime anbelangt. Ich hab auch zu Hause nach der Entlassung keine besonderen Sicherheitsvorkehrungen getroffen. Das übliche halt. Die erste Zeit nur das gegessen was ich schälen oder kochen kann. Keine frischen Salate auch wenn sie mich noch so angemacht haben. Das war ungefähr 2 Wochen. Länger hab ich das nicht ausgehalten auf Salat und frisches Obst zu verzichten. Ging alles gut.
Herzliche Grüße aus den gerade regenreichen Allgäu
Rosemarie