Hallo,
Meine Situation:
60. Jahre alt.
Leichtketten Kappa. Diagnose seit April 07.
Delektion 13q14.
Therapien: 4 Kurse Idarubicin/Dexa
1 Hochdosis mit Stammzellentransplatation. Partielle Remission 9 Monate
8 Kurse Velcade/Dexa. Partielle Remission 4 Monate.
Seit Januar 2010 5 mg Revlimid, 8 mg Dexa.
Die momentane Therapie mit niedrig dosierten Revlimid und Dexa erscheint nicht ausreichend wirksam.
Aufgrund der genannten Befunde und des ungünstigen Verlaufes wurden Therapiealternativen besprochen.
Da ich klinisch in einem sehr gutem Allgemeinzustand bin, wurde mir empfohlen die Durchführung einer allogenen Transplatation.
Um event. ein schnelleres und tieferes Ansprechen zu erreichen könnte beispielweise eine Therapie nach folgendem Schema ggf. mit Anpassung der Dosis an die aktuelle Nierenfuktion duchgeführt werden:
Velcade 1,3 mg Tag 1,4,8,11
Cyclophosphamid 900 mg Tag 1
Dexamethason 20 mg Tag 1,2,4,5,8,9,11,12
8 mg 2.5-0-0
Meine Frage:
Gibt es jemand der ebenfalls so eine Therapie gemacht hat und anschließend die allogene?
Ich bin so verzweifelt und bin noch nicht bereit eine allogene zu machen. Was soll ich bloß tun??
Es wären noch genug eigene Stammzellen für eine 2. Autologe.
Von den neuen Medikamente wurde nichts erwänht.
Als ich im Januar Prof. Einsele angeschrieben hatte, schrieb er mir folgendes:
Es handelt sich in der Tat um eine schwierige Situation. Wir haben eine Reihe von neuen Medikamenten in der klinischen Prüfung und bin gerne bereit Ihnen diese in einem persönlichen Gespräch vorzustellen.
Sollte ich noch einen Termin bei Prof. Einsele in Würzburg machen?
Was meint Ihr??
Danke für Eure Meinungen und Antworten.
Liebe Grüße
Sophie