Auch ich nehme Revlimid 10mg als Erhaltungstherapie und vertrage es nach anfänglichen, leichten Beschwerden gut. Dazu nehme ich Dexa, aber 'low dose'. An den dexa-Tage kann ich nicht gut schlafen, aber etwas muss man eben hinnehmen. Wie ich im Forum mitbekommen haben, kommen die meisten Nebenwirkungen eher vom Kortison als vom Revlimid. Die 25mg Dexamethason würde ich bei einer Erhaltungstherapie als überdosiert ansehen. Bei Revlimid muss die Blutbildkontrolle in den ersten Zyklen wöchentlich stattfinden, weil sich die Thrombozyten, die Neutrozyten und noch etwas am Anfang nach unten bewegen. Aber nach ein paar Wochen stabiliert sich alles. Im Beipackzettel von Revlimid ist ziemlich viel aufgelistet, nicht alles davon muss tatsächlich auftreten!
In den ersten Packungen war im Beipackzettel noch fast die ganze Studienerfahrung aus der Einführung von Revlimid zu lesen; das meiste davon bezog sich aber auf den Fall, dass Revlimid als Erstlinien-Therapie Verwendung findet; weniger für den Fall der Erhaltungstherapie. Jetzt sind "nur" noch die möglichen Nebenwirkungen aufgelistet.
Zusammengefasst: Wie Christine schon schrieb, probiere es zumindest!
Beste Grüße
Volker