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christine antwortete auf Erhaltungstherapie Revlimid
13 Apr. 2016 17:02
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Mira schrieb: Hallo Kerstin,
wenn es etwas besseres gäbe, würde man es ja benutzen. Und wenn man die Nebenwirkungen von manchen Antibiotika liest, möchte man die auch nicht mehr nehmen.
Sicherlich sind die Nebenwirkungen:o von Krebsmedikamente nicht so ganz ohne. Man muss mit dem Arzt genau die Vor- und Nachteile abwiegen und dann für sich entscheiden wie es weiter geht. Es gibt bestimmt auch Alternativen, ob die besser sind ist eine andere Sache. Schwere Depressionen können vom Revlimid kommen, allerdings gibt es sehr viele Leute die schwere Depressionen haben und kein Revlimid nehmen. Vielleicht erst mal abwarten wie es wird und versuchen die Nebenwirkungen zu vergessen? Ich lese mittlerweile die Nebenwirkungen auf dem Beipackzettel nicht mehr. Nur noch noch wofür, wie, wann und Wechselwirkungen.
LG
Katrien


Es ist in der Tat schwierig, zwischen Depressionen als Nebenwirkung zum jeweiligen Medikament oder Depressionen als Nebenwirkung zur nicht ganz einfachen Diagnose zu sehen. Man kann ja auch landläufig "fertig" zu sein, gerade wenn die HD schon hinter einem liegt!

Dann muss man natürlich auch sagen, dass R nicht gerade das Allgemeinbefinden verbessert wie Sanasol.....:o Eine gewisse Beeinträchtigung kann ich aber schon aushalten, wenn dadurch MM erst mal wegbleibt. Aber das ist eben von Person zu Person unterschiedlich. Lebensqualität ist wohl das Zauberwort!

Volker07 antwortete auf Erhaltungstherapie Revlimid
13 Apr. 2016 15:55
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Kelufi schrieb: Gibt es denn nichts besseres ???
Liebe Grüße und einen schönen Tag Kerstin

Hallo Kerstin,
das Revlimid ist neben Valcade das schon am längsten angewendete Medikament mit den meisten Studienergebnissen von den neuen MM-Medikamenten, nach Thalidomid (und das hat noch schwerwiegendere Nebenwirkungen!). Die besseren (noch neueren) haben auch Nebenwirkungen; der Nutzen der ganz neuen gegenüber den neuen ist aber noch nicht so umfangreich untersucht worden, wie zB bei Revlimid, weil sie eben noch nicht so lange zur Verfügung stehen.
Beste Grüße
Volker

Mira antwortete auf Erhaltungstherapie Revlimid
13 Apr. 2016 10:13
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    03 Februar 2014
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Hallo Kerstin,
wenn es etwas besseres gäbe, würde man es ja benutzen. Und wenn man die Nebenwirkungen von manchen Antibiotika liest, möchte man die auch nicht mehr nehmen.
Sicherlich sind die Nebenwirkungen von Krebsmedikamente nicht so ganz ohne. Man muss mit dem Arzt genau die Vor- und Nachteile abwiegen und dann für sich entscheiden wie es weiter geht. Es gibt bestimmt auch Alternativen, ob die besser sind ist eine andere Sache. Schwere Depressionen können vom Revlimid kommen, allerdings gibt es sehr viele Leute die schwere Depressionen haben und kein Revlimid nehmen. Vielleicht erst mal abwarten wie es wird und versuchen die Nebenwirkungen zu vergessen? Ich lese mittlerweile die Nebenwirkungen auf dem Beipackzettel nicht mehr. Nur noch noch wofür, wie, wann und Wechselwirkungen.
LG
Katrien

Kelufi antwortete auf Erhaltungstherapie Revlimid
13 Apr. 2016 07:50
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Hallo zusammen,
ich hatte Anfangs auch schon mal Revlimid gehabt und nach dem 4. Zyklus abgebrochen, da ich schwere Depri bekommen habe.
Und eben jetzt wieder Revlimid als Erhaltungstherapie - habe nochmal alle Nebenwirkungen gelesen - ist echt kruselig.
Gibt es denn nichts besseres ???
Liebe Grüße und einen schönen Tag Kerstin

Logopädin antwortete auf Erhaltungstherapie Revlimid
12 Apr. 2016 21:02
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    06 Februar 2016
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Hallo,
ich nehme Revlimid 25 mg zur Zeit in der HD6 Studie. Da gehört es zur Induktionschemo., von der ich gerade die dritte hinter mir habe. Später soll es dann mit 10mg 26 Monate lang als Erhaltungstherapie eingesetzt werden. Leider sind bei mir erhebliche psychische Nebenwirkungen vorhanden, die man im Studienzentrum zunächst auf das Dexa schob...
Ich stehe völlig neben mir, habe das Gefühl, eine ordentliche Dröhnung Diazepam intus zu haben und bin sehr niedergeschlagen, hoffnungslos und antriebsarm.Ohne Revlimid bin ich so wie früher -lustig, mutig und voller Tatendrang.
Evtl. werde ich im Studienzentrum eine Herabsetzung der Dosis besprechen -so kann es jedenfalls nicht weitergehen. Für mich steht Lebensqualität über Lebensquantität.
Liebe Grüße
Logopädin

Volker07 antwortete auf Erhaltungstherapie Revlimid
08 Apr. 2016 19:49
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Auch ich nehme Revlimid 10mg als Erhaltungstherapie und vertrage es nach anfänglichen, leichten Beschwerden gut. Dazu nehme ich Dexa, aber 'low dose'. An den dexa-Tage kann ich nicht gut schlafen, aber etwas muss man eben hinnehmen. Wie ich im Forum mitbekommen haben, kommen die meisten Nebenwirkungen eher vom Kortison als vom Revlimid. Die 25mg Dexamethason würde ich bei einer Erhaltungstherapie als überdosiert ansehen. Bei Revlimid muss die Blutbildkontrolle in den ersten Zyklen wöchentlich stattfinden, weil sich die Thrombozyten, die Neutrozyten und noch etwas am Anfang nach unten bewegen. Aber nach ein paar Wochen stabiliert sich alles. Im Beipackzettel von Revlimid ist ziemlich viel aufgelistet, nicht alles davon muss tatsächlich auftreten!
In den ersten Packungen war im Beipackzettel noch fast die ganze Studienerfahrung aus der Einführung von Revlimid zu lesen; das meiste davon bezog sich aber auf den Fall, dass Revlimid als Erstlinien-Therapie Verwendung findet; weniger für den Fall der Erhaltungstherapie. Jetzt sind "nur" noch die möglichen Nebenwirkungen aufgelistet.
Zusammengefasst: Wie Christine schon schrieb, probiere es zumindest!
Beste Grüße
Volker