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09 Feb. 2016 21:59
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    04 August 2026
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Hallo Rudi,

vielen Dank für die rasche und kompetente Antwort.

Norbert

09 Feb. 2016 17:46
  • rudi
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  • 2203 Beiträge seit
    23 Oktober 2009
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Hallo Norbert,
Bei Chemotherapien steigt bei manchen Patienten der LDH stark an, geht dann aber nach der Tberapie wieder zurück.

Infos hier:
ptaforum.pharmazeutische-zeitung.de/index.php?id=4172


Das ist normal, daß nach dem ersten Zyklus die Tumor-Werte steil abfallen, so um 50 bis 80 %.
Danach flacht die Kurve ab und die Werte gehen langsamer runter.
So nach dem 4 bis 6 Zyklus sollten die Werte dann in kompletter Remission sein oder zumindest in sehr guter partieller Remission.

Wenn es langsamer geht, ist das sogar oft ein gutes Zeichen.

URSACHE:
Es liegen meist nicht nur ein Klon vor, sondern mehrere.
Die agressiveren Klone, die sich schneller teilen, werden gleich beim ersten Zyklus niedergemacht. Die gutmütigen Klone, die sich langsam teilen werden erst nach und nach erwischt und so sinken die Werte langsam aber sicher ab.
Oft bleibt auch ein Rest übrig, der garnicht weg geht, dann erreicht man nur eine vgPR und keine CR.

Das alles sagt jedoch nichts darüber aus, wie lange diese Remissionen dann stabil anhalten und wann dann wieder ein Rezidiv kommt.

LG
Rudi

Heilung ist ein individueller Prozess, der sehr stark an das persönliche Bewusstsein gebunden ist. Daher kann kein Mensch einen anderen Menschen heilen sondern immer nur auf dem Weg zu seiner persönlichen Heilung begleiten.

rudiversal.wordpress.com

09 Feb. 2016 16:59
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    04 August 2026
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Als Angehöriger einer MM Patientin (Mutter, 75) und langjähriger Mitleser habe ich mich nun registriert und möchte mich kurz vorstellen.

Bei meiner Mutter wurde im November letzten Jahres nach ca. 4 Jahren MGUS und festgestellten Osteolysen in der rechten Schulter und im Becken eine Behandlung nach dem VMP Schema eingeleitet. Der IGG Wert ist dann von 6350 nach 2 Zyklen auf 2800 (3187 nach dem ersten Zyklus und 2800 nach dem zweiten) gesunken. Sie verträgt die Behandlung bisher gut, sie hat nur einen stark erhöhten Puls (zwischen 110 und 120).

Ich hätte hierzu 2 Fragen von denen ich hoffe von den erfahrenen Forumsteilnehmern Antworten zu bekommen.

Bei meiner Mutter war der LDH Wert bis zu ihrer Behandlung immer in der Norm, nach dem ersten Zyklus ist er auf 242 U/l (oberer Referenzwert lt. Labor 220) gestiegen nach dem zweiten Zyklus auf 305 U/l. Die Ärzte hat das auf Nachfrage nicht irritiert. Kann das auch mit dem Abbau der Myelomzellen durch Velcade zusammenhängen (Tumorlyse)? Vielleicht als Zusatzinformation hier, das Hämoglobin ist von 9,5 (vor Therapiebeginn) auf 12,0 nach dem zweiten Zyklus gestiegen, laut Ärzten ein Hinweis auf die Reduktion der Tumorlast.

Wie ist das Ansprechen auf die Therapie zu interpretieren. Ist das ein üblicher Verlauf, zunächst fällt das IGG relativ stark (von 6350 auf 3187) und danach eher wenig (von 3187 auf 2800).

Über Antworten würde ich mich sehr freuen

Norbert