Hallo an alle Mitglieder des Forums,
ich schreibe hier das erstemal auf der Seite weil wir seit der Diagnose Anfang des Jahres bei meinem Vater in der Warteschleife stecken.
Ich hoffe, dass Ihr aus Euren Erfahrungen uns etwas Unterstützung geben könnt.
Mein Vater ist 63 Jahre und ist seit dem Herbst 2015 von Arzt zu Arzt gelaufen um seine immer stärker werdenen Rückenschmerzen in den Griff zu bekommen.
Ihr ahnt den Ausgang- Multiples Myelom Statium III A
Nieren und Organe sind OK.
Die Wirbelkörper bereiten ihm unsagbare Schmerzen und er leidet unter seiner Eingeschränktheit...seit einer Woche braucht er Hilfe beim Anziehen, Schlafen, Sitzen, Laufen wird immer schwerer bis unmöglich. Schmerztabletten nimmt er, reichen aber sicherlich nicht aus. (Auf die Frage des Schmerzempfindens auf einer Skala anzugeben, meinte er:" normal um die 50, beim Husten- und das muss er ständig- bei 120"!! )
Jetzt ist er seit Dienstag im Krankenhaus und wartet.
Er hatte Mittwoch und heute jeweils ein MRT ( vor Weihnachten im selben Krankenhaus auch schon, 2 CTs, Magen-DaramSpiegelung und Knochenmarksentnahme) und ansonsten keinerlei Auskunft.
Klar, er ist ungeduldig. Seine Schmerzen "fressen" ihn auf.
Aber ich erkenne auch in dem Krankenhaus keinen Therapie-Ansatz.
Im Vorgespräch hieß es noch er bekommt schnellstmöglich Chemo, jetzt hieß es von einem der Ärzte:" geduld, geduld".
Wie waren Eure Anfänge nach der Diagnose? Auch so schleppend und ohne einem Arzt der sich Zeit für Euch genommen habt?
Zählt jeder Tag oder ist es erst wichtig, dass die Wirbelkörper stabilisiert werden?
Ich wäre euch sehr Dankbar, wenn ihr mir weiterhelfen würdet.
LG Katrin