Hallo,
wow, das ist ja toll, prognostisch ist eine molekulare Remission scheinbar von grosser Bedeutung, siehe auch eine Studie von Ladetto bei der letzten ASH 2009, hier der link
ash.confex.com/ash/2009/webprogram/#srch...thod%7Cand%7Cpge%7C1
und dann Ladetto's Beitraege suchen. In dieser Studie wurden ausgewaehlte Patienten nach SZT mit VTD konsolidiert und ca. 20% erreichten eine MR, die minimale Restkrankheit bei diesen
Patienten war besonders niedrig und diese sind auch nach 4 Jahren in diesem Zustand, also
prognostisch scheint das relevant zu sein.
Mein Professor meinte nur, dass mann halt nicht weiss, wer die MR erreicht, und 20% Erfolgsquote waeren nicht so toll wenn man beruecksichtigt, dass die Patientenn alle die
Konsolidierung bekamen aber nur 20% in die MR kamen, aber bei ueber 50% der Patienten
scheint die minimale Restkrankheit sehr niedrig zu sein.
Aehnliche Studien zur MR hat auch Corradini in Mailand gemacht und Cavo (Bologna) im Jahr 2000, dort sind Patienten nach allogener beobachtet worden, wer in eine MR kam und wer nicht,
die Prozentzahl war nicht sehr hoch, aber die, die es schafften, hatten dann "langfristig" Ruhe.
Die Studien zur MR sind nur schwierig anzustellen und scheinbar sehr teuer.
Darf ich fragen wie sie das bei deinem Mann festgestellt haben? Normalerweise mit KM Biopsie und dann Durchflusszytometrie zur Bestimmung der Restkrankheit.
Ist dein Mann in einer speziellen Studie und hatte er irgendwelche Knochenbeteiligung?
Ich frage weil ich auch die doppelte autologe hinter mir habe, in serologischer Remission schon vor der 1. SZT, seither alles negativ, Immunfixation Urin und Serum und Freelite in Norm, nur eben diese Sch....PET (!!) (sorry!) die positiv ist und scheinbar auf erhoehte Stoffwechselaktivitaet in
einigen Knochenbereichen deutet und als Konsequenz Krankheit...
alles Gute
Sergio
gast schrieb:
Hallo in die Runde,
mein Mann hat am Dienstag sein 1. Auswertung nach der 2. HD (Tandem) bekommen - molekulare Remission. Habe mich schon ein bißchen belesen, es soll wohl aktuell das beste Ergebnis sein, was man erreichen kann.
Wenn man so eine "tiefe" Remission erlangt, ist dann die Wahrscheinlichkeit eher gegeben, dass diese länger anhält?
Gibt es da schon längere Erfahrung damit?
Alles in allem freuen wir uns natürlich über dieses Ergebnis und freuen uns darauf, dass der "normale Alltag" wieder Einzug hält. Schon komisch, die einen finden den "normalen Alltag" langweilig und haben Angst davor und wir, in unserer Situation, freuen uns darauf, dass der Alltagstrott wieder losgeht - das ganz normale Leben.
Ein schönes Wochenende an alle
Gruss Ines