Dies ist der erste Beitrag dieses Themas, verfasst von "Doris B." am 2. Juli 2009 um 10:49 Uhr.
Hallo,
ich bin durch die aktuelle Entwicklung meiner Krankheit ziemlich geschockt. Vielleicht könnt Ihr mir helfen?
Ersterkrankung war in 99/2000 mit autologer Tandem-Transplantation: 2 Zyklen VID, 2 x ID, 1 x Endoxan, 2 x Melphalan. Danach: komplette Remission bis ca. 2005. Sehr langsamer Anstieg bis Anfang 2009. Bei KM-Punktion wurde festgestellt: 90% Infiltration. 2 Zyklen Velcade haben nichts gebracht. Der erste Zyklus PAD hat die Infiltration auf 50% reduziert. Jetzt habe ich den 2. Zyklus PAD und das IGG ist gleichbleibend (zum 1.) bei 12,38.
Während des 1. Zyklus PAD wurde eine Plasmazell-Leukämie mit 40% festgestellt. Die Zellen sind zur Zeit nicht da.
Mein Blutbild ist schlecht. So dass der Onkologe davon ausgeht, dass autologe Stammzellen nicht vorhanden sind und auf die allogene setzt (2 Schwestern).
Er meint auch - aber das muß ja irgendwie überprüft werden - dass ein 3. Zyklus PAD nichts bringt.
In Köln gibt es ein Stammzellen-Sammelverfahren ohne Chemo.
Zur Allogenen: Ist das die einzige Option? Ich habe eine verdammte Angst!
Ich würde mich freuen, wenn die, die sie überlebt haben, mir vielleicht schreiben oder mich anrufen (z.Zt. im Krankenhaus unter 02403-7627071).
Danke und liebe Grüße
Doris B.