Hallo Rudi,
nur zwei Passagen aus der Studie:
Es stimmt, es gibt Beschränkungen, wie viel man aus der neuen Studie tatsächlich schließen kann. Es handelt sich um eine retrospektive Studie, bei der die Patienten unterschiedliche Therapien mit unterschiedlicher Zeitdauer erhielten. Außerdem kann man nicht sicher wissen, warum einigen Patienten eine zusätzliche Therapie vor ihrer Transplantation erhielten und andere nicht.
und
Dennoch muss man trotz der Schwächen der Studie und der beschränkten Aussage, die die Autoren über die Implikationen machen, einsehen , dass die Studienergebnisse Munition für diejenigen liefern, die gegen die Remissionstiefe als ein universales Ziel während der Myelomtherapie argumentieren.
Keine gesicherte Ergebnisse sondern Munition für eine Argumentation? Und wenn man jetzt bedenkt, dass es 539 Patienten aus dem Zeitraum 1995 bis 2010 betrefft, wovon nur 196 mit den aktuellen Medikamente behandelt wurden, dann sollte jeder für sich entscheiden ob das jetzt wirklich heisst, dass ein tiefere Remission vor der SZT nichts bringt. So klar sehe ich das nicht. Ich hoffe mir bleibt noch lange eine neue Entscheidung über eine erneute Behandlung erspart!
LG
Mira